Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen: Zollfahndungsamt Essen nimmt 21 Personen fest
Die Ermittlungen der ZeOS NRW bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf laufen seit Mai 2026 wegen Verdachts auf Steuerhinterziehung und gewerbsmäßige Steuerhehlerei.
Im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und gewerbsmäßigen Steuerhehlerei hat das Zollfahndungsamt Essen am Dienstag in Nordrhein-Westfalen drei Objekte durchsucht. Darunter befand sich nach Angaben der Ermittler auch eine mutmaßlich illegale Zigarettenproduktionsstätte. Zudem wurden 21 Personen festgenommen.
Nach Mitteilung des Zollfahndungsamtes Essen, Dienstsitz Köln, laufen die Ermittlungen bereits seit Mai 2026. Sie werden unter Leitung der bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf ansässigen Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten NRW (ZeOS NRW) gegen eine Tätergruppierung geführt. Im Mittelpunkt steht der Verdacht, dass eine mutmaßlich illegale Herstellungsanlage für unversteuerte gefälschte Zigaretten betrieben und die Ware anschließend gewinnbringend auf dem deutschen und europäischen Schwarzmarkt abgesetzt worden sein soll.
Die Maßnahmen werden durch Kräfte der Hauptzollämter Aachen, Düsseldorf, Duisburg, Dortmund, Köln und Münster, der Zollfahndungsämter Berlin und Hannover, des Zollkriminalamtes, des Technischen Hilfswerks sowie durch Spezialkräfte des Zollkriminalamtes, die Zentrale Unterstützungsgruppe Zoll (ZUZ), und die Bundespolizei unterstützt.
Nähere Angaben waren nach Angaben der Behörde wegen der laufenden Maßnahmen zunächst nicht möglich.
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