E-Scooterfahrer bei Verkehrskontrolle in Bergheim gestoppt

Polizisten haben am Donnerstagmorgen (3. September) in Bergheim einen 30 Jahre alten E-Scooterfahrer gestoppt. Gegen den Mann besteht der Verdacht, unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol gefahren zu sein. Zudem soll der E-Scooter nicht versichert und zuvor entwendet worden sein.
Die Beamtinnen und Beamten hielten den Fahrer gegen 8.30 Uhr im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle auf dem Konrad-Adenauer-Platz an. Während der Kontrolle verhielt er sich nach Angaben der Polizei distanzlos und apathisch. Ein Drogentest reagierte positiv auf Kokain und Opiate.
Bei der Überprüfung stellten die Einsatzkräfte außerdem fest, dass der E-Scooter kein gültiges Versicherungskennzeichen hatte und im polizeilichen Fahndungssystem als gestohlen eingetragen war. Daraufhin ordneten die Polizisten eine Blutprobe an, die ein Arzt in einem Krankenhaus entnahm. Außerdem fertigten sie mehrere Strafanzeigen.
Die Ermittlungen führen das Kriminalkommissariat 21 und das Verkehrskommissariat.
Die Polizei weist darauf hin, dass Alkohol und Drogen die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Wer alkoholisiert oder unter dem Einfluss von Drogen fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Mögliche Folgen sind Ausfallerscheinungen, Koordinationsschwierigkeiten und eine verminderte Reaktionszeit. Das Führen von E-Scootern im öffentlichen Verkehrsraum unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen führt in der Regel zu entsprechenden Ermittlungsverfahren, da für Elektrokleinstfahrzeuge die gleichen Regeln gelten wie für andere Kraftfahrzeuge.