Köln: Polizei sucht Zeugen nach Sprengungen an Zigarettenautomaten
In Blumenberg, Pesch, Longerich und Merkenich bittet die Kriminalpolizei nach Hinweisen—auch zu einer mutmaßlich maskierten Person auf einem Lastenrad.

Nach vier Sprengungen beziehungsweise Sprengversuchen an Zigarettenautomaten im Kölner Norden sucht die Polizei Köln nach Zeugen. Die Kriminalpolizei prüft nach eigenen Angaben mögliche Zusammenhänge zwischen den Taten.
Vier Fälle in mehreren Stadtteilen
Betroffen sind die Stadtteile Blumenberg, Pesch, Longerich und Merkenich. In drei Fällen beobachteten Zeugen laut Polizei eine maskierte Person auf einem Lastenrad. Die Ermittler bitten deshalb um weitere Hinweise zu den Taten, zu dem Lastenrad sowie zu verdächtigen Beobachtungen.
Die Fälle im Überblick
- Blumenberg, Staffelsbergstraße: Am Samstag, 18. Juli, gegen 3.40 Uhr wurde ein Automat stark deformiert, jedoch nicht geöffnet.
- Pesch, Donatusstraße 137: Am Sonntag, 19. Juli, gegen 5 Uhr wurde ein Automat gesprengt. Dabei wurden mehrere Schachteln entwendet. Ein Video eines Anwohners zeigt eine maskierte Person auf einem Lastenrad.
- Longerich, Graseggerstraße 2: Am Montag, 20. Juli, gegen 2.45 Uhr blieb ein weiterer gesprengter Automat verschlossen. Zeugen sahen eine maskierte Person auf einem Lastenrad flüchten.
- Merkenich, Causemannstraße 46: Am Dienstag, 23. Juli, gegen 4.30 Uhr wurde ein Automat gesprengt. Trümmer beschädigten ein geparktes Auto. Auch hier sahen Zeugen eine maskierte Person auf einem Lastenrad flüchten.
Kriminalpolizei prüft Zusammenhänge
Nach Angaben der Polizei werden die vier Taten auf mögliche Verbindungen hin untersucht. Im Mittelpunkt steht dabei unter anderem die wiederholt beschriebene maskierte Person auf einem Lastenrad.
Polizei bittet um Hinweise
Hinweise zu den Tätern, zu dem Lastenrad oder zu verdächtigen Beobachtungen nimmt das KK 71 entgegen.
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