Kontrolltag in Aachen und Stolberg: 386 Personen und 345 Fahrzeuge geprüft
Bei Geschwindigkeitsmessungen wurden zahlreiche Verkehrsverstöße festgestellt; es gab Verwarnungsgelder und Anzeigen, darunter Ordnungswidrigkeiten und Strafanzeigen.
Die Polizei Aachen hat am Donnerstag, 17. September 2026, bei einem umfangreichen Kontrolltag den Schwerpunkt erneut auf die Sicherheit von Zweiradfahrenden und anderen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern gelegt. Die Einsatzkräfte waren zwischen 10 und 22 Uhr im Stadtgebiet Aachen und in Stolberg unterwegs.
Nach Angaben der Polizei kontrollierten die Beamtinnen und Beamten insgesamt 386 Personen und 345 Fahrzeuge. Zudem wurde bei Geschwindigkeitskontrollen das Tempo von 2.893 Fahrzeugen gemessen. Dabei stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Verkehrsverstöße fest.
Mehrere Anzeigen und Verwarnungsgelder
Im Ergebnis wurden 167 Verwarnungsgelder ausgesprochen und 15 Ordnungswidrigkeitenanzeigen im Verkehrsbereich gefertigt. Hinzu kamen zwei allgemeine Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie drei Strafanzeigen.
Besonderes Augenmerk lag auf dem Verhalten und den Verstößen von Fahrradfahrenden und E-Scooter-Fahrerinnen und -Fahrern gegenüber Fußgängerinnen und Fußgängern. Dabei wurden unter anderem Verstöße wegen Handynutzung während der Fahrt und Rotlichtmissachtung festgestellt sowie das Befahren von Fußgängerzonen kontrolliert.
Auch motorisierte Zweiräder standen im Fokus. Hier stellte die Polizei insbesondere Geschwindigkeitsverstöße fest. Insgesamt wurden bei Motorradfahrenden 17 Verwarnungsgelder und drei Ordnungswidrigkeitenanzeigen im Zusammenhang mit Geschwindigkeitsverstößen gefertigt.
Kontrollen auch für Autos und Lastwagen
Bei Kontrollen von Autos und Lastwagen ahndeten die Einsatzkräfte unter anderem Verstöße gegen Vorfahrtsregeln, den vorgeschriebenen Seitenabstand sowie Geschwindigkeitsverstöße.
Auch in Stolberg war die Polizei im Einsatz und kontrollierte. Dort wurden zwei Verwarngelder erhoben.
Die Polizei Aachen kündigte an, die Verkehrskontrollen auch künftig fortzusetzen. Ziel sei es, gefährliches Fehlverhalten frühzeitig zu erkennen, Verkehrsverstöße konsequent zu ahnden und damit die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.
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