Mehrere Demonstrationen in Köln: stundenlange Verkehrsstörungen erwartet
Am 19. September sind u. a. „Marsch für das Leben“ und „Pro Choice“ in der Innenstadt mit jeweils bis zu 3000 Teilnehmenden angezeigt.
Wegen mehrerer Demonstrationen unter anderem zum Thema Abtreibung müssen sich Anwohner, Kölnbesucher und Geschäftstreibende am Samstag, 19. September, auf stundenlange Verkehrsstörungen in der Kölner Innenstadt einstellen. Die Polizei Köln erwartet nach eigenen Angaben erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr.
Für die Zeit von 12.45 Uhr bis 16.45 Uhr hat eine Privatperson den „Marsch für das Leben“ mit 3000 Teilnehmenden bei der Polizei Köln angezeigt. Die Versammlung beginnt und endet mit einer Kundgebung auf dem Neumarkt; dazwischen ist ein Aufzug durch die Innenstadt geplant.
Gegen diese Veranstaltung richtet sich unter anderem die Versammlung „Pro Choice“ mit ebenfalls bis zu 3000 erwarteten Teilnehmenden. Auch diese Teilnehmenden wollen zeitgleich vom Neumarkt aus durch dieselben Straßen ziehen.
Weitere Versammlungen, teilweise mit Aufzügen, sind auf dem Friesenplatz, dem Heumarkt und dem Rudolfplatz angezeigt.
Wegen der erwarteten hohen Teilnehmerzahlen sind nach Angaben der Polizei auch Verzögerungen im Bus- und Bahnverkehr zu erwarten.
Leitender Polizeidirektor Frank Wißbaum erklärte, die Polizei werde die bestätigten Demonstrationen mit mehreren hundert Einsatzkräften schützen. Zugleich würden die Sperren von Straßen und Kreuzungen mit Blick auf die Auswirkungen für Unbeteiligte auf das absolut erforderliche Maß beschränkt. Gegen Störer, die die Meinungs- und Versammlungsfreiheit für Straftaten missbrauchen wollten, werde konsequent vorgegangen.
Über herausragende Ereignisse oder Entwicklungen informiert die Polizei Köln während des laufenden Einsatzes über Facebook und X.
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