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Polizei Köln sucht nach Beweisen im Umfeld der Abschussvorrichtungen an Hochspannungsleitungen bei Kraftwerk Weisweiler

Weitere Ermittlungen nach Auffinden mehrerer Abschussvorrichtungen sowie eines Bekennerschreibens – Zeugen melden sich unter 110 oder über das Hinweisportal NRW.

Von Herold-Team08.09.26, 08:34

Nach dem Auffinden von mehreren Abschussvorrichtungen an Hochspannungsleitungen in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler sucht die Polizei Köln im Umfeld des Tatorts weiter nach Beweisen, Spuren und dem mutmaßlichen Tatverdächtigen.

Wie die Polizei mitteilte, wurde im Bereich einer der Vorrichtungen zudem ein weiteres Bekennerschreiben gefunden. Dessen Inhalt werde aus taktischen Gründen nicht näher kommuniziert.

Für die heutige Absuche sind zusätzlich Beamtinnen und Beamte der Bereitschaftspolizei angefordert worden. Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen hat Entschärfer vor Ort, falls weitere Abschussvorrichtungen gefunden werden sollten. Die Bundespolizei Aachen unterstützt die Maßnahmen mit einer Drohne mit Wärmebildkamera.

Bereits am Montagabend waren während der Absuche am Kraftwerk Weisweiler gegen 21 Uhr Blitze und Knallgeräusche zu vernehmen. Möglicherweise dadurch verursachte Schäden konnten bislang nicht festgestellt werden. Der betreffende Bereich konnte wegen einsetzender Dunkelheit und der Vegetation nicht weiter begangen werden. Die Absuche erfolgt in den heutigen Morgenstunden.

Wegen der laufenden Polizeimaßnahmen bleiben die Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle Weisweiler an der Bundesautobahn 4 weiterhin gesperrt. Die Autobahn selbst ist nicht gesperrt.

Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder zu verdächtigen Personen und Fahrzeugen im Umfeld des Kraftwerks geben können, sollen sich telefonisch unter 110 bei der Polizei melden. Zudem ist das Hinweisportal unter https://nrw.hinweisportal.de/ geschaltet.

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