Polizei löst Blockaden in Köln und Bonn auf

Am 3. September gab es Einsätze wegen nicht angezeigter bzw. als Versammlung bewerteter Blockaden – mit Strafverfahren, Platzverweisen und Verkehrsbeeinträchtigungen.

Von Herold-Team

Die Polizei Köln hat am Donnerstagmorgen, 3. September, in Longerich eine nicht angezeigte Versammlung mit mehr als 140 Teilnehmenden aufgelöst. Nach Angaben der Polizei hatten die zum Teil vermummten Personen zuvor die Zufahrt zu einer Bundeswehrliegenschaft an der Militärringstraße blockiert.

Weil die Teilnehmenden trotz mehrfacher Aufforderung ihre Vermummung nicht ablegten und keine Versammlungsleitung erkennbar war, begannen die Einsatzkräfte gegen 11 Uhr mit der Auflösung der Versammlung. Die Funktions- und Dienstfähigkeit der Kaserne wurde durch die Blockade nach Polizeiangaben nicht beeinträchtigt. Gegen die Beteiligten werden Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet. Zudem erhielten die Teilnehmenden Platzverweise. Die Identitätsfeststellungen dauerten am Mittag noch an.

Einsatz auch in Bonn

Seit 11.40 Uhr war die Polizei zudem in Bonn im Bereich des Gewerbegebietes Beuel-Ost im Einsatz. Nach Angaben der Polizei hatte die Pförtnerin eines betroffenen Firmengeländes an der Pützchens Chaussee mehrere Personen im Bereich der Werkszufahrt gemeldet, die sich dort auf der Fahrbahn festgeklebt hatten. Auch diese Aktion wird von der Polizei als Versammlung bewertet.

Im Nahbereich der Pützchens Chaussee kam es dadurch zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Die polizeilichen Maßnahmen dauerten am Mittag noch an.

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: