Polizeipräsident Kubera tauscht sich zu Entwicklungen in Hamm-Mitte aus

Besuch der Substitutionspraxis und Austausch über Maßnahmen zur Überwachung problematischer Aufenthaltsbereiche

Von Herold-Team
POL-HAM: Bezirksstreife in Hamm-Mitte: Aktuelle Entwicklungen im Blick
Bezirksstreife MitteFoto: Herold-Team (Pressemitteilung)Bild 1 von 3

Polizeipräsident Thomas Kubera hat sich gemeinsam mit den Bezirksdienstbeamten Polizeihauptkommissar Dirk Verstegen und Polizeihauptkommissar Timo Heitplässer sowie dem stellvertretenden Leiter des Bezirksdienstes, Polizeihauptkommissar Carsten Teigelkötter, im Stadtbezirk Hamm-Mitte ein Bild von aktuellen Entwicklungen gemacht. Der Bereich südlich der Bahnlinie ist nach Angaben der Polizei durch Innenstadt, Wohnquartiere, Geschäfte, Gastronomie und öffentliche Plätze geprägt; entsprechend vielfältig seien auch die Themen für den Bezirksdienst.

Austausch im Rathaus und Besuch der Substitutionspraxis

Zum Auftakt stand ein Gespräch im Rathaus mit Bezirksbürgermeister Jan-Ole Trautmann und dem stellvertretenden Leiter des Bürgeramts Mitte, Thomas Kerßebaum, auf dem Programm. Dabei konnten aktuelle Fragen und Entwicklungen aus dem Stadtbezirk unmittelbar besprochen werden. Im Mittelpunkt standen die Maßnahmen unter dem Dach der Sicherheitskooperation in der Innenstadt.

Im Anschluss besuchte die Gruppe die neue Substitutionspraxis an der Werler Straße. Dr. Adrian gab den Gästen einen Einblick in die Einrichtung, die Abläufe und die sicherheitsrelevanten Aspekte. Nach Angaben von Thomas Kubera habe es seit der Aufnahme des Betriebs keine herausragenden Sicherheitsstörungen im Umfeld der Einrichtung gegeben. Er sagte: „Die Kriminalitätslage ist unverändert.“ Die Bezirksdienstbeamten erklärten zudem, sie seien fortlaufend im Einzugsbereich unterwegs; Beschwerden lägen so gut wie keine vor.

Bezirksstreife im Sedanviertel und an weiteren Orten

Danach ging es zu Fuß durch das Sedanviertel. Zu den besuchten Stationen gehörten der Schillerplatz, die Sedanstraße, die Ecke Feidikstraße, ein Spielplatz an der Feidikstraße sowie das Umfeld des Gustav-Lübcke-Museums. Außerdem wurden das Bahnhofsquartier und das neue Westentor in Augenschein genommen.

Besprochen wurden verschiedene Möglichkeiten, problematische Aufenthaltsbereiche im öffentlichen Raum besser zu überwachen und gegebenenfalls so zu gestalten, dass Angsträume vermieden werden. Thomas Kubera kündigte an: „Für den Bereich des Westentors habe ich - wie für das Bahnhofsquartier - eine Anordnung zur Videobeobachtung erteilt. Wir werden dort in Kürze zunächst mobil und später stationär per Video einen dauerhaften Einblick vom Präsidium aus bekommen.“

Die Bezirksstreife soll dem Behördenleiter nach Angaben der Polizei ermöglichen, Einsatzgebiete unmittelbar kennenzulernen, aktuelle Themen gemeinsam zu bewerten und den direkten Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort zu pflegen.

So erreichen Sie den Bezirksdienst Mitte

Die Bezirksdienstbeamten des Stadtteils Mitte erreichen Sie unter folgenden Telefonnummern:

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