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Polizeipräsident Thomas Kubera besucht den Hammer Westen

Vor-Ort-Termin mit Bezirksdienstbeamten, Bezirksbürgermeister Jan-Ole Trautmann und Gesprächen im Stadtteilzentrum an der Wilhelmstraße

Von Herold-Team11.09.26, 18:14

Polizeipräsident besucht den Hammer Westen

Nach Bezirksstreifen in Uentrop, Herringen und Hamm-Mitte hat Polizeipräsident Thomas Kubera nun den Hammer Westen besucht. Gemeinsam mit den zuständigen Bezirksdienstbeamten Polizeihauptkommissar Sascha Ryborsch und Polizeihauptkommissar Ralf Schedel sowie Bezirksbürgermeister Jan-Ole Trautmann machte er sich vor Ort ein Bild von aktuellen Entwicklungen und Themen im Stadtteil.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand zunächst das Stadtteilzentrum an der Wilhelmstraße. Dort haben die beiden Bezirksdienstbeamten ihren Dienstsitz. Nach Angaben der Polizei ist das Zentrum in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Treffpunkt im Hammer Westen geworden. Ein vielfältiges Freizeit- und Begegnungsangebot bringe dort Menschen unterschiedlichen Alters zusammen. Kubera betonte, das Stadtteilzentrum zeige sehr schön, was entstehen könne, wenn ein Ort Raum für Begegnung schaffe. Dass der Bezirksdienst mitten in diesem Umfeld angesiedelt sei, schaffe zudem kurze Wege zu den Bürgerinnen und Bürgern.

Im Anschluss gingen Kubera, Trautmann und die Bezirksdienstbeamten zu Fuß durch den Hammer Westen. Die Streife führte über den Viktoriaplatz und den Vorsterhauser Weg weiter entlang der Wilhelmstraße. Dabei wurden verschiedene Bereiche des Stadtteils in den Blick genommen und aktuelle Entwicklungen sowie Bedarfe besprochen. Unterwegs kam der Polizeipräsident auch mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch, die ihm ihre Sorgen und Nöte schilderten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Begehung waren sogenannte Problemimmobilien mit zum Teil ungeklärten Eigentumsverhältnissen. Kubera und Trautmann thematisierten dabei die Zielsetzung der Sicherheitskooperation „Gemeinsam für ein sicheres Leben in Hamm“ zum Handlungsfeld Sozialleistungsmissbrauch. In diesem Bereich ist nach Angaben der Polizei insbesondere das Vorgehen gegen Eigentümer von Problemimmobilien relevant, deren Mieter in prekären Verhältnissen leben.

Auch positive Veränderungen wurden festgestellt. So habe sich die Situation bezüglich der vielen Autos rund um die Wilhelm-Busch-Schule verbessert. Im Bereich der Christus-Kirche seien außerdem Ruhestörungen und Sachbeschädigungen zurückgegangen.

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