Rauchentwicklung am Bahnhof Hörde: defekte Dieselkraftstoffleitung
Feuerwehr kühlt betroffenen Bereich am RE 57, weitere Maßnahmen sind nicht notwendig

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Am Bahnhof Hörde ist es an einem Triebfahrzeug der Regionalbahn RE 57 zu einer Rauchentwicklung gekommen. Wie die Feuerwehr Dortmund mitteilt, meldete die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn den Vorfall gegen 18 Uhr.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der mit rund 80 Fahrgästen besetzte Zug an Gleis 4. Der Zug war zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig geräumt. Am hinteren Triebfahrzeug stellte die Feuerwehr eine leichte Rauchentwicklung fest.
Defekte Dieselkraftstoffleitung als Ursache
Nach Angaben des Lokführers bestand der Verdacht, dass eine defekte Dieselkraftstoffleitung die Ursache sein könnte. Bei der Erkundung durch die Feuerwehr bestätigte sich dieser Verdacht. Demnach waren geringe Mengen Dieselkraftstoff aus der beschädigten Leitung ausgetreten und auf heiße Bauteile, darunter den Auspuff, gelangt. Dadurch entstand die Rauchentwicklung.
Feuerwehr kühlte betroffenen Bereich
Um den Zugang zur betroffenen Stelle zu erleichtern, fuhr der Lokführer den Zug einige Meter aus dem Bahnhof heraus. Die Feuerwehr kühlte den betroffenen Bereich zunächst mit einem CO₂-Löscher und anschließend mit einer Kübelspritze herunter. Weitere Maßnahmen waren laut Feuerwehr nicht erforderlich.
Das weitere Vorgehen und die Reparatur des beschädigten Bereichs wurden anschließend zwischen dem Notfallmanager der Deutschen Bahn und dem Lokführer abgestimmt.
50 Einsatzkräfte vor Ort
Im Einsatz waren nach Angaben der Feuerwehr 50 Kräfte. Beteiligt waren die Feuerwache 4 in Hörde, die Feuerwache 1 in Mitte, der Löschzug 13 in Berghofen der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Rettungsdienst am Hörder Bahnhof.
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