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Solidaritätsversammlung in Aachen: Polizei begleitet Aufzug und Kundgebung

Rund 400 Teilnehmende setzten sich für den Schutz der Versammlungsfreiheit ein; es gab zeitweise Verkehrsbeeinträchtigungen sowie einzelne Anhaltungen und Platzverweise.

Von Herold-Team13.09.26, 17:18

Am 13. September 2026 hat in der Aachener Innenstadt eine Versammlung zum Thema „Solidarität mit dem Autonomen Zentrum Aachen“ stattgefunden. Die Polizei Aachen begleitete die Veranstaltung mit Einsatzkräften vor Ort.

Die Versammlung begann um 14 Uhr mit einer Auftaktkundgebung im Bereich der Hackländerstraße vor dem dortigen Autonomen Zentrum. Anschließend zog der Aufzug durch mehrere Straßen der Innenstadt. Die Route führte über Vereinsstraße, Römerstraße, Lagerhausstraße, Boxgraben, Karmeliterstraße, Franzstraße, Kapuzinergraben, Friedrich-Wilhelm-Platz, Peterstraße, Blondelstraße, Willy-Brandt-Platz, Stiftstraße, Heinrichsallee, Wilhelmstraße, Kurbrunnenstraße, Römerstraße und erneut die Vereinsstraße.

Im Bereich der Hackländerstraße fand anschließend eine Abschlusskundgebung statt. An der Versammlung nahmen nach Polizeiangaben etwa 400 Personen teil.

In wenigen Fällen bestand der Anfangsverdacht, dass sich Versammlungsteilnehmende vermummt hatten. Deshalb wurde die Versammlung jeweils kurz angehalten. Nach Klärung in Kooperation mit dem Versammlungsleiter stellte sich heraus, dass es in diesen Fällen nicht zur Verwirklichung von Straftatbeständen nach dem Versammlungsgesetz gekommen ist.

Abseits des Aufzugsweges wurden im Bereich der Gottfriedstraße nach Polizeiangaben Feuerwerksraketen von zwei Personen in die Luft geschossen. Die Personen wurden kontrolliert. Gegen beide wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Zudem wurden Platzverweise ausgesprochen.

Die Polizei teilte mit, Ziel des Einsatzes gewesen sei es, das Recht auf Versammlungsfreiheit der Teilnehmenden zu schützen und einen sicheren sowie störungsfreien Verlauf der Versammlung zu gewährleisten. Dieses Ziel sei erreicht worden. Durch den Aufzug kam es insbesondere entlang der Strecke zeitweise zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Polizei traf nach eigenen Angaben erforderliche Verkehrsmaßnahmen, um die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten.

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