300 Jahre Bauernaufstand in Bad Berleburg

Zeitreise in die Geschichte von Frondiensten und Widerstand in Wittgenstein

300 Jahre Bauernaufstand in Bad Berleburg
Bild zum Beitrag© Bad Berleburgs Redaktion

Die Erinnerung an die gesellschaftlichen Umbrüche vergangener Jahrhunderte lebt in Bad Berleburg erneut auf: Unter dem Titel „Wenn Widerstand zum Normalfall wird – Eine Zeitreise 300 Jahre zurück“ beleuchtet eine besondere Veranstaltung den historischen Bauernaufstand und dessen Folgen, mit einem Fokus auf die Geschehnisse in Wittgenstein.

Einblick in die Vergangenheit: Der Bauernaufstand

Im Zeitraum von 1690 bis 1725 waren Bauern mit drückenden Frondiensten und erheblichen Abgaben konfrontiert. Die zunehmenden Belastungen führten zu einem blutigen Aufstand, der nachhaltige Spuren hinterließ. Die Veranstaltung „Bauernaufstand – Kampf, Recht, Macht“ taucht tief in diese Zeit ein und legt einen besonderen Schwerpunkt auf lokale Entwicklungen in Wittgenstein.

Historische Schlüsselfiguren und Institutionen

Ein zentrales Thema des Abends ist die Rolle des Reichskammergerichts sowie die des Grafen August David, der im Jahr 1719 als Mitregent auf Schloss Laasphe agierte. Diese historischen Persönlichkeiten und Institutionen werden im Kontext von Rechtsprechung, Machtverhältnissen und den damaligen Konflikten betrachtet.

Veranstaltungsdetails auf einen Blick

  • Datum und Uhrzeit: Mittwoch, [Datum einfügen], ab 19 Uhr
  • Ort: Dritter Ort – Bücherei Zukunft, Bad Berleburg
  • Veranstaltung im Rahmen: Reihe „Wittgenstein“
  • Kooperation: Wittgensteiner und Elsoffer Heimatverein
  • Eintritt: 3 Euro
  • Die Teilnahme steht allen historisch Interessierten offen.

    Anmeldung und Kontakt

    Um Voranmeldung wird gebeten. Dafür stehen sowohl eine telefonische als auch eine schriftliche Kontaktmöglichkeit bereit.

    Historischer Bezug und aktuelle Bedeutung

    Der Vortrag findet im Rahmen des 500-jährigen Gedenkens an die Bauernkriege in Deutschland statt. Die Reihe trägt so zur lokalen wie nationalen Erinnerungskultur bei und fördert das Verständnis historischer Prozesse, die das Selbstverständnis ländlicher Regionen bis heute prägen.

    Weitere Hinweise und ausführlichere Informationen bietet der Veranstaltungsflyer, der als Anhang der Mitteilung beiliegt.

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