NRW fördert neue Dorfgemeinschaftsräume
Bis März 2026 können Projekte ab 20.000 Euro für ländliche Treffpunkte und Digitalisierung beantragt werden

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Das modernisierte Förderprogramm für Dorfgemeinschaftsräume sowie kulturelle und soziale Treffpunkte in Nordrhein-Westfalen startet in eine neue Förderphase. Ziel der Initiative ist es, den ländlichen Raum nachhaltig zu stärken und attraktive Treffpunkte für alle Generationen zu schaffen. Gemeinden, Vereine und Privatpersonen sind dazu aufgerufen, Projektideen einzureichen und sich für eine Förderung zu bewerben.
Programm im Überblick: Vielfalt der Fördermöglichkeiten
Das Förderprogramm bietet zahlreiche Möglichkeiten, das örtliche Zusammenleben und das kulturelle Angebot zu verbessern. Bereits in der Vergangenheit konnten verschiedene Ortschaften Projekte erfolgreich umsetzen und ihre Gemeinden zukunftsfähig gestalten.
Eine umfassende Übersicht aller förderfähigen Maßnahmen steht online zur Verfügung.
Stärkung des ländlichen Raums als zentrales Ziel
Das Land Nordrhein-Westfalen verfolgt mit dem Programm das Ziel, lebendige Dörfer zu erhalten, die kommunalen Strukturen zu stärken und die Attraktivität des ländlichen Raums zu erhöhen. Förderfähig sind Projekte ab zuwendungsfähigen Ausgaben von 20.000 Euro.
Bewerbungszeitraum und digitale Antragstellung
Die Bewerbungsphase für das modernisierte Programm läuft vom 1. Januar bis zum 15. März 2026. Das digitale Antragsverfahren ist bereits seit dem 1. Januar geöffnet. Dabei können Kommunen, Vereine, verschiedene Einrichtungen sowie Privatpersonen ihre Anträge über die Internetseite der Bezirksregierung Arnsberg einreichen.
Um die Chancen auf Förderung zu sichern, empfiehlt es sich, die vollständigen Bewerbungsunterlagen spätestens bis zum 30. Januar im Rathaus der Stadt Bad Berleburg abzugeben.
Unterstützung bei der Antragstellung
Für Fragen zum Programm und zur Bewerbung stehen verschiedene Ansprechpartner bereit. Erik Dickel von der Abteilung Wohnen und Dorfentwicklung bietet Unterstützung während des gesamten Bewerbungsprozesses. Auch Abteilungsleiter Tobias Feige ist als Ansprechpartner gelistet. Zusätzlich helfen die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher der jeweiligen Gemeinden weiter.
Erfolgreiche Beispiele aus der Vergangenheit
Ein Beispiel für eine gelungene Förderung ist die Sanierung des Heimathauses "Haintal". Dieses Projekt konnte mit Mitteln aus dem Dorferneuerungsprogramm realisiert werden und zeigt den nachhaltigen Mehrwert solcher Investitionen.
Ausblick und Bedeutung für die Gemeinde
Bürgermeister Volker Sonneborn betont die Bedeutung des Programms: „Wir möchten an diese Erfolge anknüpfen.“ Mit seiner Unterstützung ruft er dazu auf, neue Projektvorschläge einzureichen und verspricht Hilfestellung bei der Ausarbeitung und Bewerbung.
Mit dem modernisierten Förderprogramm erhalten Initiativen und Projekte in den Gemeinden eine wichtige Chance auf Umsetzung und Weiterentwicklung. Die engagierte Beteiligung der lokalen Akteure wird als entscheidender Faktor für die nachhaltige Belebung und Attraktivität der ländlichen Regionen angesehen.
Weitere Informationen bieten auch die jeweiligen Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher vor Ort. Interessierte sind aufgerufen, sich zeitnah zu informieren und die Gelegenheit zur Antragstellung zu nutzen.
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