E-Scooter-Crash auf Spielplatz in Köln
14-Jähriger soll mit Handy gefahren sein – Sechsjähriger verletzt, Polizei prüft bis zu 45 km/h und Fahrerlaubnis

In Köln-Chorweiler ist es am Mittwochabend, 20. Mai, zu einem Zusammenstoß zwischen einem E-Scooter-Fahrer und einem sechs Jahre alten Jungen gekommen. Das Kind wurde nach dem Vorfall verletzt in eine Klinik gebracht. Der 14-jährige Fahrer blieb unverletzt.
Vorfall an der Osloer Straße
Nach Angaben der Polizei war eine Streifenwagenbesatzung gegen 17 Uhr auf den Jugendlichen aufmerksam geworden, weil er während der Fahrt sein Mobiltelefon in der Hand hielt. Als die Beamten ihn anhalten wollten, versuchte der 14-Jährige, über einen Spielplatz an der Osloer Straße zu flüchten.
Dabei prallte er gegen das Kind. Der genaue Ablauf des Zusammenstoßes ist damit nach Polizeiangaben klar umrissen: Die Flucht des Jugendlichen endete auf dem Spielplatz, wo es zur Kollision kam.
Polizei stellt E-Scooter sicher
Bei dem E-Scooter ergaben sich Hinweise darauf, dass das Fahrzeug eine Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h erreichen kann. Daraufhin stellten die Polizisten den E-Scooter sicher.
Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegenstand der Untersuchung ist unter anderem der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Ermittlungen laufen
Der 14-Jährige blieb bei dem Vorfall unverletzt. Für den sechs Jahre alten Jungen endete die Begegnung dagegen mit einer Verletzung und der anschließenden Einlieferung in eine Klinik.
Die Polizei konzentriert sich nun auf die weiteren Umstände des Geschehens und die Frage, ob der Jugendliche den E-Scooter überhaupt führen durfte.
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