Einsatz in Deutz eskaliert: Mann kollabiert und muss reanimiert werden
30-Jähriger nach Zwangseinweisung auf Intensivstation – Polizistin bei Widerstand gebissen, Ermittlungen laufen

Bei einem Polizeieinsatz in Deutz ist am Mittwochabend ein 30-jähriger Kölner kollabiert und anschließend reanimiert worden. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht und wird nach Angaben der Mitteilung derzeit auf der Intensivstation behandelt.
Einsatz wegen geplanter Zwangseinweisung nach PsychKG
Die Feuerwehr hatte die Polizei um Amtshilfe gebeten, weil der Mann nach dem Psychisch-Kranken-Gesetz (PsychKG) in eine Klinik zwangseingewiesen werden sollte. Nach ersten Erkenntnissen stand er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.
In seiner Wohnung leistete der Mann den Einsatzkräften heftigen Widerstand. Dabei biss er eine 24-jährige Polizistin, die dadurch Verletzungen erlitt.
Rettung und medizinische Betreuung
Nachdem der Mann das Bewusstsein verloren hatte, griffen Rettungskräfte ein und reanimierten ihn. Im Anschluss erfolgte der Transport in ein Krankenhaus.
Auch die beteiligten Streifenbeamten werden ärztlich betreut. Zu den weiteren Umständen und den Folgen des Einsatzes dauern die Ermittlungen an.
Ermittlungen durch die Bonner Polizei
Aus Neutralitätsgründen hat das Polizeipräsidium Bonn die weiteren Ermittlungen übernommen. Damit liegt die Aufarbeitung des Vorfalls nun bei einer anderen Behörde als der ursprünglich eingesetzten Polizei.
Die Mitteilung verweist damit auf einen Einsatz, der sowohl medizinisch als auch strafrechtlich relevante Fragen aufwirft. Im Mittelpunkt stehen derzeit die Versorgung des Mannes, die Betreuung der betroffenen Einsatzkräfte und die weitere Klärung des Geschehens.
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