Kurzmitteilung: Enkeltrick in Frechen scheitert
Seniorin bleibt misstrauisch, beendet Betrugsanruf und alarmiert indirekt die Ermittler

Ein betrügerischer Anruf mit einer perfiden Masche ist in Frechen an einer rüstigen Seniorin gescheitert. Der Vorfall zeigt, wie wichtig ein wachsamer und entschlossener Umgang mit solchen Telefonanrufen ist.
Vorgetäuschter Unfall als Köder
Die Frechenerin erhielt am Mittwochvormittag, 15. April, einen betrügerischen Anruf. Am Telefon wurde ihr erzählt, ihre Enkelin habe einen tödlichen Verkehrsunfall erlitten und sitze nun in Haft. Gleichzeitig wurde die Aussicht gestellt, eine Freikommenslösung gegen Zahlung einer Kaution zu ermöglichen.
Nach Angaben der Mitteilung war zunächst eine schluchzende Frau zu hören. Wenig später übernahm eine angebliche Polizeibeamtin das Gespräch und erläuterte die weitere Vorgehensweise.
Die Frau reagierte misstrauisch
Die Angerufene ließ sich jedoch nicht unter Druck setzen. Sie wurde schnell misstrauisch, reagierte vorbildlich und kündigte an, ihre Enkelin anrufen zu wollen. Anschließend beendete sie das Telefonat.
Später erstattete ihre echte Enkelin Anzeige bei einer Polizeiwache. Die Ermittlungen dauern an.
Warnung vor der Masche
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf das Vorgehen bei solchen Betrugsversuchen hin. Wer am Telefon mit angeblichen Amtsträgern oder vermeintlich betroffenen Angehörigen konfrontiert wird, sollte keine persönlichen Informationen weitergeben und sich nicht unter Druck setzen lassen.
Nach Angaben der Polizei kann es helfen, einen Betrugsversuch selbst zu unterbinden oder verdächtigen Personen den Zutritt zu verweigern. Dann kann die Polizei anschließend nach Verdächtigen fahnden und weitere Menschen schützen.
Der Fall aus Frechen macht deutlich, dass ein ruhiges, aber konsequentes Verhalten am Telefon entscheidend sein kann. Gerade wenn mit Angst, Zeitdruck oder angeblichen Notlagen gearbeitet wird, ist Vorsicht geboten.
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