Telefonbetrug in Aachen: Seniorin um Schmuck gebracht
Betrüger gaben sich stundenlang als Polizei und Staatsanwalt aus – Beute im fünfstelligen Wert

In Aachen ist eine ältere Frau am Dienstag, dem 26.05.2026, Opfer einer Betrugsmasche geworden, bei der Unbekannte sich am Telefon über mehrere Stunden hinweg als Polizeibeamte und Staatsanwalt ausgaben. Ziel der Täter war es offenbar, die Seniorin durch gezielte Gesprächsführung unter massiven psychischen Druck zu setzen und sie davon zu überzeugen, ihre Wertsachen in Sicherheit bringen zu müssen.
Falsche Amtsträger am Telefon
Nach Angaben der Mitteilung bauten die Anrufer ihre Masche so auf, dass die Frau schließlich glaubte, ihr Schmuck sei nicht mehr sicher. Diese Form des Vorgehens ist besonders perfide, weil die Täter das Vertrauen in angebliche staatliche Autoritäten ausnutzen und die Betroffenen über einen längeren Zeitraum verunsichern.
Im weiteren Verlauf kam es dazu, dass ein bislang unbekannter Mann an der Wohnanschrift der Seniorin erschien. Nach den bisherigen Erkenntnissen führte die Frau den Tatverdächtigen zu einem Tresor. Anschließend nahm der Mann den Schmuck mit, dessen Wert im fünfstelligen Bereich liegt.
Beschreibung des Tatverdächtigen
Der Abholer wird in der Mitteilung wie folgt beschrieben:
Zur Tatzeit trug er zudem Handschuhe, einen Mundschutz und eine Sonnenbrille.
Ermittlungen laufen weiter
Die Kriminalpolizei ermittelt weiter. Zugleich warnt die Polizei erneut eindringlich vor dieser Art von Betrug. Wenn am Telefon Geld, Schmuck oder andere Wertsachen gefordert werden, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine betrügerische Masche.
Die Polizei rät, keine unbekannten Personen in die Wohnung zu lassen und niemals Wertsachen an Fremde zu übergeben. Außerdem wird dazu aufgerufen, mit älteren Angehörigen, Freunden und Bekannten über diese Betrugsform zu sprechen und im Zweifel sofort den Notruf zu wählen.
Wichtige Warnhinweise im Überblick
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