Wohnungsbrand in Dortmund-Körne

Feuer greift auf Tür und Hausflur über – Wohnung nach Nachtbrand unbewohnbar

Von Blaulichtreport
Wohnungsbrand in Dortmund-Körne
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert mit OpenAI · Herausgeber: Die Stadt Redaktion

In Dortmund-Körne ist es in der Nacht zu einem Wohnungsbrand gekommen. Die Feuerwehr wurde um 0:53 Uhr zum Körner Hellweg alarmiert, nachdem Anwohner eine Verrauchung des Treppenhauses gemeldet hatten. Im Einsatz waren die Löschzüge 1 (Mitte), 3 (Neuasseln) und 24 (Freiwillige Feuerwehr Asseln).

Erstmeldung einer Verrauchung, dann Brand in der Wohnung

Die zuerst eintreffenden Einheiten der Feuerwache 1 konnten den zunächst vermuteten Wohnungsbrand nicht bestätigen. Stattdessen stellte sich heraus, dass in einer Wohnung Gegenstände an der Wohnungstür in Brand geraten waren. Die Flammen hatten sich bereits auf die Tür und auf Teile des Hausflurs ausgebreitet.

Die Wohnung selbst konnte zügig gelöscht werden. Im Flurbereich entstand jedoch erheblicher Schaden. Nach dem Einsatz war die betroffene Wohnung nicht mehr bewohnbar.

Gefahr durch starken Rauch im Hausflur

Besonders kritisch war die starke Verrauchung des Flurs. Nach Angaben der Feuerwehr liefen Anwohner noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte durch den verrauchten Bereich und setzten sich damit einer großen gesundheitlichen Gefahr aus.

Eine Anwohnerin wurde vom Rettungsdienst mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung gesichtet. Ein Transport ins Krankenhaus war jedoch nicht notwendig.

Belüftung und Rückkehr der übrigen Bewohner

Im Anschluss wurden die Brandwohnung und der Hausflur belüftet. Bewohner, die nicht von dem Brand betroffen waren, konnten nach Abschluss der Maßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Einsatz dauerte über eine Stunde

Insgesamt waren 38 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst über eine Stunde an der Einsatzstelle. Zur Brandursache ermittelt die Polizei.

Warnung vor Brandrauch

Die Feuerwehr weist eindringlich auf die Gefahren von Brandrauch hin. Rauch beeinträchtigt die Sicht und kann dazu führen, dass man sich in bekannter Umgebung schnell nicht mehr orientieren kann. Je nach Konzentration kann bereits wenige Atemzüge nach dem Einatmen zu einer Schädigung der Lunge führen bis hin zu Bewusstlosigkeit und Tod. Dies kann unter Umständen auch noch mehrere Stunden nach dem Einatmen eintreten.

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