Abschluss im Hangar 21: Intensiv-Tanzprojekt zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung

Zwei Wochen Tanzprojekt im Hangar 21 mit 17 Mädchen: Abschlusspräsentation zu den 17 Global Goals. Gefördert durch „Kultur macht stark“.

Von Detmolds Redaktion2 Min. Lesezeit
Global Goals for Local Heroes

Foto: Birgit Sanders

Foto: Birgit Sanders

Im Hangar 21 ist ein zweiwöchiges Intensiv-Tanzprojekt zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung mit einer Abschlusspräsentation zu Ende gegangen. Die Aufführung bildete den Abschluss eines Ferienprojekts, an dem siebzehn Mädchen im Alter von 8 bis 16 Jahren teilnahmen.

Tanzprojekt in den Sommerferien

Das Projekt wurde im Rahmen von „Kultur macht stark“ durch „Aktion Tanz - Bundesverband und Gesellschaft e.V.“ gefördert. An zehn Tagen in den Sommerferien arbeiteten die Teilnehmerinnen täglich mit Andreas Wegwerth von Gesellschaft in Bewegung GiB e.V. und Vera Jessen von das delikat zusammen.

Im Mittelpunkt stand ein kreativer Prozess, der persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Fragen und künstlerischen Ausdruck miteinander verband. Ausgangspunkt der Arbeit waren die 17 Global Goals. In Gesprächen, beim biografischen Schreiben, in Improvisationen sowie in der Arbeit mit Stimme und Bewegung setzten sich die Mädchen damit auseinander, was sie persönlich bewegt und welche gesellschaftlichen Entwicklungen sie beschäftigen.

Persönliche Themen als Audiocollage und Choreografie

Ein zentraler Bestandteil der Abschlussaufführung war eine eigens entwickelte Audiocollage mit eingesprochenen Gedanken der Teilnehmerinnen. Darin kamen nach Angaben der Veranstalter Themen zur Sprache, die Kinder und Jugendliche aktuell beschäftigen. Genannt werden Zukunftsängste, Familie, Klima, Zusammenhalt, Gerechtigkeit, Frieden, Gleichberechtigung und der Wunsch, die Welt aktiv mitzugestalten.

Diese persönlichen Gedanken wurden anschließend in einer rund 20-minütigen Choreografie tänzerisch umgesetzt. Die jungen Tänzerinnen entwickelten die Bewegungen partizipativ selbst und brachten eigene Ideen, Erfahrungen und Perspektiven in die Performance ein. So entstand ein gemeinsames künstlerisches Werk, das die unterschiedlichen Stimmen der Teilnehmerinnen zusammenführte.

Geschützter Raum für Kreativität und Mitbestimmung

Nach Angaben zur Projektidee schuf das Angebot einen geschützten Raum, in dem Kreativität, Mitbestimmung und gegenseitiger Respekt im Mittelpunkt standen. Die Teilnehmerinnen lernten demnach, Verantwortung zu übernehmen, sich gegenseitig zu unterstützen und ihre eigenen Themen selbstbewusst künstlerisch auszudrücken. Zugleich sollte das Bewusstsein für Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Verantwortung gestärkt werden.

Die Abschlussaufführung zeigte laut Mitteilung, wie Tanz, Sprache und Musik junge Menschen dabei unterstützen können, ihre Sicht auf die Welt sichtbar zu machen. Das Publikum dankte den siebzehn Mädchen sowie den Projektleitenden Andreas Wegwerth und Vera Jessen mit lang anhaltendem Applaus.

Bildhinweis

Kreativität, Mitbestimmung und Respekt prägten das Tanzprojekt im Hangar 21 – die Teilnehmerinnen drückten ihre Themen selbstbewusst durch Bewegung und Kunst aus.

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

Die Google-Cookie-Einstellungen sind noch nicht verfügbar. Ein Browser-Schutz kann das Laden verhindern. Ohne Zustimmung werden keine Google-Anzeigen freigegeben.

Datenschutz