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Detmold macht Baugenehmigungsverfahren digital

Umstellung auf digitale Bauanträge in Detmold

Die Stadt Detmold stellt Baugenehmigungsverfahren schrittweise digital um.

Die Stadt plant dafür eine digitale Bearbeitung der Verfahren.

Ab Anfang Oktober 2026 müssen Bauanträge in Detmold digital eingereicht werden.

Die Stadt will damit einen durchgängig digitalen Prozess ermöglichen.

Die Stadt nimmt sich für die technische Umsetzung bewusst zusätzliche Zeit.

Rechtlicher Hintergrund

Der Grund liegt in einer Änderung der Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen.

Diese Änderung tritt zum 1. September 2026 in Kraft.

Danach müssen Bauanträge grundsätzlich elektronisch eingereicht werden.

Die zuständige Stelle ist die untere Bauaufsichtsbehörde.

Für die digitale Antragstellung sieht die Stadt das Bauportal.NRW vor.

Neue Kommunikationsplattform in Detmold

In Detmold soll das Bauportal.NRW künftig mit einer neuen Kommunikationsplattform verbunden werden.

Über diese Plattform soll der Austausch zwischen Behörde und Antragstellerin oder Antragsteller laufen.

Die Plattform soll auch die Bearbeitung der Verfahren abbilden.

Die Stadt nennt die Plattform als Baustein für den weiteren digitalen Prozess.

Die Stadt beschreibt die Plattform als Modell für die Digitalisierung von Baugenehmigungsverfahren.

Dieses Modell entstand in Mecklenburg-Vorpommern unter dem Motto „Eine für alle“.

Jetzt will die Stadt die Lösung auf andere Bundesländer übertragen.

Integration, Tests und Fehlerprüfung

Die Stadt sagt, die Plattform werde derzeit in das Gesamtsystem integriert.

Danach will die Stadt technische Abläufe ausführlich testen.

Der Test soll mögliche Fehler vor dem Start erkennen.

Der Test soll diese Fehler auch beheben.

In dieser Phase befindet sich Detmold laut Stadt.

Andere Städte in Ostwestfalen-Lippe machen demnach ebenfalls mit.

Ziel und Begründung der längeren Vorbereitungszeit

Der dritte Beigeordnete der Stadt heißt Thorsten Paulussen.

Er leitet den Fachbereich für Stadtentwicklung.

Paulussen sagt, Ziel sei ein funktionierendes Verfahren für alle Beteiligten.

Das Verfahren soll von der Antragstellung bis zur Bearbeitung funktionieren.

Paulussen nennt auch die weitere Kommunikation als Teil des Ziels.

Die Stadt nehme sich deshalb Zeit, Systeme sauber zu verbinden.

Die Stadt wolle außerdem gründlich testen.

Einordnung wegen hoher Zahl an Verfahren

Die Umstellung hängt laut Stadt auch mit der hohen Zahl an Verfahren zusammen.

Die Stadt sagt, sie prüfe jährlich weit über 1000 baurechtliche Verfahren.

Die Stadt berät und betreut diese Verfahren ebenfalls.

Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer variiere nach Antrag.

Die Dauer könne drei Tage bis zu mehreren Monaten betragen.

Die Stadt nennt dafür Qualität, Umfang und Vollständigkeit der Anträge.

Zeitplan für den Start und Information danach

Die digitale Einreichung soll Anfang Oktober 2026 starten.

Die zusätzliche Zeit bis dahin nutzt die Stadt für Integration und Tests.

Die Stadt will dabei auch mögliche Fehler beseitigen.

Die Stadt will rechtzeitig gesondert informieren.

Diese Information soll den konkreten Starttermin nennen.

Diese Information soll auch die dann geltenden Abläufe erklären.

So funktioniert die digitale Einreichung

Der erste Schritt nutzt das Bauportal.NRW.

Im Bauportal.NRW wählen Antragstellerinnen und Antragsteller das passende Antragsverfahren aus.

Die antragstellenden Personen erfassen die erforderlichen Angaben.

Sie laden die Unterlagen zum Bauvorhaben digital hoch.

Danach wählen sie die zuständige Kommune aus.

Sie übermitteln den Antrag elektronisch an die Stelle.

Für das Bauportal.NRW ist eine Anmeldung mit der Bund-ID erforderlich.

Nach der elektronischen Einreichung beginnt der weitere digitale Prozess.

Der Prozess läuft in der zuständigen Bauaufsichtsbehörde.

Er läuft auch im Austausch mit der Antragstellerin oder dem Antragsteller.

Das Bauportal stellt dafür digitale Anträge und Informationen bereit.

Die Stadt weist außerdem auf verfahrensfreie Bauvorhaben hin.

Verfahrensfreie Bauvorhaben benötigen in der Regel keinen Bauantrag.

Die Stadt Detmold bietet weiterhin eine persönliche Bauberatung an.

Zuständig ist Dr.

Alexander Uhlig.

Die Stadt nennt die E-Mail-Adresse [email protected].