Detmold und Zeitz starten Musik-Partnerschaft

Mit einer Matinee in der Johannes-Brahms-Musikschule begann der Austausch zwischen den beiden Musikschulen zu den Europatagen.

Von Detmolds Redaktion
Detmold und Zeitz starten Musik-Partnerschaft
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Mit einer gemeinsamen Matinee in der Johannes-Brahms-Musikschule ist eine neue musikalische Partnerschaft zwischen Detmold und Zeitz eröffnet worden. Anlass waren die Europatage, zu denen Schülerinnen und Schüler der Anna-Magdalena-Bach-Musikschule aus Zeitz nach Detmold kamen, um gemeinsam mit der Johannes-Brahms-Musikschule (JBM) den Auftakt einer Schulpartnerschaft zu gestalten.

Musikalischer Auftakt mit Signalwirkung

Die Matinee am Sonntag, dem 10. Mai, markierte den Beginn eines Austauschs, der von mehreren Beteiligten als besonders bedeutsam beschrieben wurde. Für Martin Hess, stellvertretender Leiter der Kreismusikschule Burgenlandkreis, war es nach eigenen Worten ein ganz besonderes Konzert: Erstmals musizierten Schülerinnen und Schüler aus Zeitz und Detmold gemeinsam.

Hess brachte den Charakter des Vormittags mit einem Satz auf den Punkt: Musik schaffe Gemeinschaft. Genau dieser Gedanke prägte den Auftakt der Partnerschaft, bei dem nicht nur der künstlerische Austausch im Vordergrund stand, sondern auch das persönliche Kennenlernen zwischen den beiden Musikschulen.

Langer Wunsch nach Austausch

Auch Susanne Greschok, Leiterin der Johannes-Brahms-Musikschule, zeigte sich erfreut über den Besuch aus Zeitz. Sie erklärte, dass ein Austausch zwischen den Schulen seit Jahren gewünscht worden sei. Umso größer sei die Freude gewesen, eine Delegation begrüßen zu können, die eigens zu den Europatagen angereist war.

Der Besuch verlieh der Veranstaltung einen feierlichen Rahmen und unterstrich den Anspruch, aus dem musikalischen Kontakt eine dauerhafte Verbindung entstehen zu lassen.

Initiative aus dem Partnerschaftsverein

Initiiert wurde der Schulaustausch vom Partnerschaftsverein Detmold-Zeitz e. V. Martin Hess dankte Kerstin Müller aus Zeitz für ihren Einsatz. Zudem würdigte Altbürgermeister Fritz Brakemeier Christian Weyert, den ehemaligen Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins, als „Vater der Partnerschaft mit Zeitz“.

Die Beteiligten verband dabei die Hoffnung, dass dieses Band lange halten werde. Der musikalische Auftakt sollte damit nicht als Einzelereignis stehen bleiben, sondern als Beginn einer engeren Verbindung zwischen beiden Städten und ihren Musikschulen.

Ein Vormittag zwischen Soli und Ensembles

Musikalisch bot die Matinee einen Wechsel zwischen Solisten und Ensembles sowie zwischen Gesangs- und Instrumentalbeiträgen. Eröffnet wurde das Konzert vom Gitarrenquartett der Musikschule Zeitz mit „Anne Piff's Masque“. Im weiteren Verlauf antwortete das Gitarrenensemble der Johannes-Brahms-Musikschule mit einem Stück von Gabriel Fauré.

Das gemeinsame Musizieren der beiden Schulen sorgte für einen stimmungsvollen Vormittag, der den Partnerschaftsgedanken auch künstlerisch sichtbar machte. Die Abfolge der Beiträge stand dabei ganz im Zeichen des Dialogs zwischen den Beteiligten.

Besondere Aufmerksamkeit für Aaron Könitzer

Besonders beeindruckte der zwölfjährige Aaron Könitzer, der sowohl am Klavier auftrat als auch an der Querflöte brillierte. Martin Hess zeigte sich begeistert und sagte: „Er verwöhnte uns mit seiner Musik.“

Der Auftritt des jungen Musikers gehörte zu den Momenten, die dem Konzert besondere Aufmerksamkeit verliehen und den Eindruck eines vielseitigen und lebendigen musikalischen Austauschs verstärkten.

Stimmungsvolles Finale mit neuer Textfassung

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Musizieren aller Mitwirkenden. Edward Elgars berühmtes Werk „Land of Hope and Glory“ erklang dabei mit einem eigens für diesen Anlass verfassten neuen Text von Hans Hermann Jansen. Jansen wirkte zugleich als Musikschullehrer und zweiter Vorsitzender des Partnerschaftsvereins.

Unter dem Titel „Klänge der Freude“ wurde das Stück zum stimmungsvollen Finale der Matinee. Damit endete der Auftakt einer neuen musikalischen Partnerschaft in einem gemeinsamen Klangbild, das den Anspruch des Projekts auf einen langen Atem unterstrich.

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