Smart-City-Ausstellung im Detmolder Rathaus bis 21. August 2026

Mit Projekten zu Datenvisualisierung, kostenfreien Workshops und Ausstellungsteil zum Hochwasserschutz

Von Detmolds Redaktion
Axel Häusler (TH OWL), Mareile Licht (TH OWL), Christian Ahlers (Stadt Detmold) und Bürgermeister Frank Hilker.
Axel Häusler (TH OWL), Mareile Licht (TH OWL), Christian Ahlers (Stadt Detmold) und Bürgermeister Frank Hilker.© Stadt Detmold

Smart-City-Ausstellung im Rathaus bis 21. August 2026

Im Detmolder Rathaus ist noch bis zum 21. August 2026 eine neue Smart-City-Ausstellung zu sehen. Die Stadt Detmold stellt dort zwei Projekte vor, die zeigen sollen, wie digitale Technologien das Leben in der Stadt nachhaltiger, sicherer und lebenswerter gestalten können.

Städtische Daten verständlich aufbereitet

Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist das Kooperationsprojekt „Statt Daten Stadtdaten“, das vom Institut für Designstrategien der TH OWL und dem Smart-City-Projekt der Stadt Detmold entwickelt wurde. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie städtische Daten so aufbereitet werden können, dass sie für alle verständlich und greifbar werden.

Anhand von Daten aus den Bereichen Klimaschutz und Mobilität wird veranschaulicht, welche Umweltfaktoren das Leben in der Detmolder Innenstadt beeinflussen. Zugleich zeigt die Ausstellung, wie sich komplexe Zusammenhänge durch Datenvisualisierung sichtbar und erlebbar machen lassen.

Ein interaktiver digitaler Tisch im Foyer des Rathauses macht diese Umweltfaktoren anschaulich und lädt Besucherinnen und Besucher zum Ausprobieren ein.

Zwei kostenfreie Workshops zum digitalen Tisch

Ergänzend zur Ausstellung werden zwei kostenfreie Workshops angeboten. Das Team der TH OWL erläutert dabei die Funktionsweise des digitalen Tisches und gibt Einblicke in die Entstehung und Nutzung der dargestellten Daten.

  • Mittwoch, 12. August 2026, 10 bis 13 Uhr
  • Montag, 17. August 2026, 13 bis 16 Uhr

Ausstellungsteil zum Hochwasserschutz in Klüt

Ein weiterer Teil der Ausstellung befasst sich mit dem Hochwasserschutz im Ortsteil Klüt. Gemeinsam mit dem Fraunhofer IOSB-INA plant die Stadt Detmold dort ein digitales Überwachungssystem. Digitale Pegelsensoren sollen kontinuierlich Wasserstände erfassen und die Daten in Echtzeit übertragen. Ziel ist es, frühzeitig auf steigende Pegel reagieren zu können.

Nach Angaben der Stadt können so Einsatzkräfte im Ernstfall gezielt unterstützt und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger erhöht werden.

Bürgermeister hebt praktischen Nutzen hervor

Bürgermeister Frank Hilker erklärt: „Die Ausstellung zeigt, wie wir digitale Innovationen konkret nutzen, damit Detmold auch zukünftig immer am Puls der Zeit bleibt. Smart City bedeutet für uns nicht nur Technologie, sondern gleichzeitig praktische Lebensqualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit für alle Detmolderinnen und Detmolder.“

Öffnungszeiten und Eintritt

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen:

  • montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr
  • freitags von 8 bis 13 Uhr

Der Eintritt ist frei.

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