Wortmann-Gruppe investiert 20 Millionen in Smart Warehouse
Neues automatisiertes Lager in Detmold soll 2027 mit einer Million Schuhen Kapazität starten

Mit dem Baustart für ein neues, vollautomatisches Shuttle-Lager setzt die Wortmann-Gruppe ein kraftvolles Zeichen für den Wirtschaftsstandort Detmold. Inmitten herausfordernder Bedingungen für die deutsche Wirtschaft investiert der europäische Marktführer für Damenschuhe rund 20 Millionen Euro in die Erweiterung seines Detmolder Logistikzentrums. Dieses Bekenntnis unterstreicht die Verbundenheit des Unternehmens mit der Region und bestätigt die Perspektive auf weiteres Wachstum.
Neues Smart Warehouse: Technischer Fortschritt und nachhaltige Strategie
Das geplante „Smart Warehouse“, das am Hansaweg entsteht, steht für hochmoderne Lagertechnik. Mit einer Kapazität von einer Million Schuhen erweitert es die Gesamtlagerkapazität der Wortmann-Gruppe auf 4,5 Millionen Paar. Die Anlage verdoppelt die Auslieferkapazität und soll laut Plan im zweiten Quartal 2027 vollständig in Betrieb gehen.
Die Automatisierung des Lagers soll dem Handel künftig noch schnellere und flexiblere Lieferungen ermöglichen – sowohl in Deutschland als auch in den europäischen Kernmärkten.
Starkes Bekenntnis zum Standort Detmold
Bürgermeister Frank Hilker würdigte das Engagement: „Das ist ein absolut klares Bekenntnis zum Zukunftsstandort.“ Er betonte, dass Wortmann mit dieser Entscheidung beweise, wie groß das Potenzial Detmolds als Wirtschaftsstandort sei. Dazu kamen auch kritische Töne hinsichtlich der aktuellen Rahmenbedingungen in Deutschland, etwa im Hinblick auf langwierige Genehmigungsverfahren und strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen. Dennoch, so Hilker, zeige die Investition, dass im Zusammenspiel von Verwaltung, Wirtschaft und GILDE-Wirtschaftsförderung vieles möglich werde.
Auch Wortmann-CEO Jens Beining bekräftigte die regionale Verwurzelung: „Detmold ist unsere Heimat. Mit dem Smart Warehouse stärken wir bewusst diesen Standort und wollen zeigen, dass wir ein verlässlicher und leistungsfähiger Partner der Region sind.“
Langfristige Perspektive und Standortsicherung
Die Größe der Investition zeigt: Wortmann plant weit über das nächste Quartal hinaus und setzt auf nachhaltige Entwicklung und starke Vernetzung. Auch der internationale Vergleich fällt positiv aus – so sieht Bürgermeister Hilker die Region als attraktiven Produktions- und Logistikstandort auf Top-Niveau. Dies verdeutlicht, dass Wertschöpfung auf höchstem internationalen Standard nicht nur in Fernost, sondern auch in Ostwestfalen-Lippe realisierbar ist.
Symbolischer Spatenstich markiert Beginn einer neuen Ära
Mit dem symbolischen ersten Spatenstich gaben zentrale Akteure wie Logistikleiter Klaus Brunsiek, Thorsten Brinkmann von der GILDE-Wirtschaftsförderung, Bürgermeister Frank Hilker, CEO Jens Beining und CFO Dr. Tobias Seng den Startschuss für das ambitionierte Projekt am Standort Detmold. Damit setzt die Wortmann-Gruppe ein selbstbewusstes Zeichen für Innovation, Teamwork und regionale Verantwortung.
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