Erkrath sichert Tennisanlage und fördert Klimaschutz
Stadtrat kauft Sportanlage, verlängert Pachtvertrag und startet im August Aktionen für nachhaltiges Verhalten

Die Stadt Erkrath hat ihren nächsten Schritt in Richtung nachhaltiger Stadtentwicklung gemacht: Der Rat der Stadt beschloss mit deutlicher Mehrheit den Erwerb der Tennisanlage an der Freiheitstraße. Parallel dazu setzt der Fachbereich Umweltschutz · Klimaschutz auf aktive Bürgerbeteiligung in Form von Beratungs- und Aktionsständen im August. Zwei Themenbereiche, beide mit hoher gesellschaftlicher Relevanz, dominieren aktuell die städtische Agenda.
Stadt sichert Sport- und Freizeitangebot: Kauf der Tennisanlage beschlossen
Im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes hat der Stadtrat Erkrath am 01.07.2025 einen bedeutenden Beschluss gefasst: Die Stadtverwaltung wurde beauftragt, das Grundstück der Tennisanlage an der Freiheitstraße zu erwerben. Ziel ist die langfristige Sicherung und Entwicklung des Sport- und Freizeitangebots im Ortsteil Alt-Erkrath.
Mit Beurkundung des Kaufvertrags und der Unterschrift von Bürgermeister Christoph Schultz ist der Erwerb nun rechtskräftig. Dadurch wird der Standort dauerhaft für den Vereins- und Freizeitsport gesichert. Bereits 2023 leistete die Stadt Vorarbeit: Änderungen im Bebauungsplan sorgten für eine erste Absicherung der etwa 11.300 Quadratmeter großen Fläche, auf der die Tennisanlage liegt.
Die finanziellen Mittel für den Grundstückserwerb sollen durch den geplanten Verkauf einer rund 8.600 Quadratmeter großen Teilfläche refinanziert werden. Der Pachtvertrag mit dem Tennisclub Blau-Weiß Erkrath 1955 e.V. soll zudem kurzfristig verlängert werden, um den laufenden Betrieb zu gewährleisten.
Nachhaltigkeit im Fokus: Aktionsstände zum Umwelt- und Klimaschutz
Im August rückt der Fachbereich Umweltschutz · Klimaschutz das Thema Nachhaltigkeit ins Blickfeld der Erkrather Bevölkerung. Bei mehreren Aktions- und Beratungsständen haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich direkt über lokale Angebote, Handlungsoptionen und laufende Projekte zu informieren.
Zu den besonderen Programmpunkten zählt das „Mitmach-Tool“ des Umweltbundesamtes. Mit der innovativen Klimawaage bekommen Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, den eigenen CO2-Fußabdruck im Alltag zu analysieren und die Auswirkungen alltäglicher Entscheidungen auf das Klima besser nachvollziehen zu können.
Ein weiteres zentrales Thema ist die Einführung von Mehrweg-Pizzakartons in der Gastronomie. Die Stadt lädt alle Erkratherinnen und Erkrather dazu ein, ihre Meinung zu diesem nachhaltigen Ansatz einzubringen und so aktiv bei der Entwicklung neuer Projekte mitzuwirken.
Termine und Standorte der Aktionsstände
Hinweis zur Flächenplanung
Die Abgrenzung des Plangebietes E37 zeigt die betreffende Fläche im Ortsteil Alt-Erkrath, die durch den Kauf gesichert wird.
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