Gethmannscher Garten in Blankenstein im Wandel: Spielplatz und weitere Bauarbeiten

Der neue Spielplatz am Haupteingangsbereich sowie Begrünung, sanierte Mauer und Arbeiten an Zugängen und Treppen werden weiter umgesetzt; der Bereich um die Skulptur „Woz“ bleibt vorerst gesperrt.

Gethmannscher Garten in Blankenstein im Wandel: Spielplatz und weitere Bauarbeiten
Bild zum Beitrag© Hattingens Redaktion (Pressemitteilung)

Im Gethmannschen Garten in Blankenstein schreiten die Bauarbeiten weiter voran. Der Park befindet sich derzeit sichtbar im Wandel. Zwar prägen Bagger, Bauzäune und Materiallager noch das Bild, zugleich sind aber bereits an vielen Stellen die künftigen Strukturen des historischen Gartendenkmals erkennbar.

Spielplatz soll bis Mitte Oktober fertig sein

Ein Schwerpunkt der laufenden Arbeiten liegt auf dem neuen Spielplatz im Haupteingangsbereich. Er soll auf zwei Ebenen Angebote für unterschiedliche Altersgruppen schaffen. Nach Angaben der Stadt ist die Grundstruktur des oberen Bereichs bereits deutlich erkennbar. Die Einfassungen der Spielflächen sind fertiggestellt, Sitzbänke und Picknicktische wurden geliefert, auch die Calisthenics-Anlage steht bereits.

In den kommenden Wochen sollen weitere Spielgeräte folgen. Vorgesehen sind ein großes Spielgerüst, das beide Ebenen über eine Luftbrücke verbindet, eine große Doppelschaukel, ein Drehkreisel, zusätzliche Sitzgelegenheiten und Fahrradabstellanlagen. Vor dem Aufbau müssen noch Fundamente hergestellt und die Fallschutzflächen mit den entsprechenden Materialien ausgestattet werden. Die Fertigstellung des Spielplatzes ist für Mitte Oktober vorgesehen.

Neue Bäume und sanierte Mauer

Auch die Begrünung des Parks wird weiterentwickelt. Im Herbst sollen unter anderem neue Bäume auf der oberen Spielfläche und im Parkplatzbereich gepflanzt werden. Dafür werden die Pflanzbereiche derzeit vorbereitet und mit geeignetem Substrat verfüllt.

Aufwendig war nach Angaben der Stadt die Sanierung der historischen Mauer zwischen den beiden Spielplatzebenen. Während der Arbeiten traten starke Wurzeleinwüchse zutage. Deshalb mussten Teile der Mauer zurückgebaut und neu errichtet werden. Als Abdeckung werden Ruhrsandsteinplatten verwendet, die die historische Gestaltung aufgreifen und die Mauer dauerhaft schützen sollen.

Arbeiten an Zugängen und Treppen

Auch in anderen Bereichen des Gethmannschen Gartens sind Fortschritte sichtbar. Die Wege- und Platzflächen an verschiedenen Zugängen sind teilweise bereits fertiggestellt oder befinden sich nach Angaben der Stadt auf der Zielgeraden. Betroffen sind der Haupteingang am Spielplatz sowie die Zugänge am Friedhof, am Belvedere, am Bahnhof und am Burgweg.

Am Belvedere entsteht eine neue Treppenanlage mit Blockstufen. Hinzu kommen eine Rampe für Kinderwagen und eine Natursteinpflasterung im Eingangsbereich. Bis zur Freigabe fehlen dort noch das Geländer und abschließende Erdarbeiten.

Die historische Treppe am Friedhof wurde ebenfalls umfangreich saniert und erhält ein neues Geländer. Die Stufen und Podeste sollen noch mit hell abgestreutem Gussasphalt hergestellt werden, bevor die Treppe wieder für Besucherinnen und Besucher freigegeben werden kann.

Der Zugang am Bahnhof ist bereits fertiggestellt. Am Burgweg stehen noch Pflasterarbeiten im Bereich Zu den Sieben Hämmern aus.

Bereich an der Skulptur „Woz“ bleibt vorerst gesperrt

Verändert wird außerdem der Bereich rund um die Skulptur „Woz“. Der bisher gepflasterte Weg, der ursprünglich für Dienstfahrzeuge angelegt worden war, wird durch eine hell abgestreute neue Asphalt-Wegeführung ersetzt. Diese soll barriereärmer sein und den Verlauf des Hauptweges künftig deutlicher hervorheben. Da die Asphaltarbeiten noch ausstehen, bleibt dieser Abschnitt vorerst gesperrt.

Zum Abschluss der Maßnahme sollen noch neue Beschilderungen sowie ein grünes Leitsystem installiert werden. Sie sollen Besucherinnen und Besuchern künftig die Orientierung im Park erleichtern.

Sanierung mit Blick auf die IGA 2027

Der Gethmannsche Garten wird mit Blick auf die Internationale Gartenausstellung 2027 seit 2020 Schritt für Schritt saniert und weiterentwickelt. Ziel ist es laut Stadt, das historische Gartendenkmal langfristig aufzuwerten und als attraktiven Erholungsort für Hattingerinnen und Hattinger sowie Gäste der Stadt zu stärken.

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