Musikalischer Protest gegen Finanzkrise
Kämmerer fordern mit Unterhaltungsband Lösungen für die kommunale Schuldenproblematik

Musikalisches Highlight vor Parteizentralen zur Lösung der kommunalen Finanzkrise
Am Freitag, den 14. März, versammelten sich Kämmerer aus der ganzen Republik, darunter Hattingens Bürgermeister Dirk Glaser, vor den Parteizentralen von CDU und SPD, um für Lösungen der kommunalen Finanzkrise zu werben. Mit im Gepäck: Eine Band, die passend zum Motto „Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen“ aufspielte.
Unterhaltung und ernste Gespräche
Vor dem Konrad-Adenauer-Haus und dem Willy-Brandt-Haus sorgten die Drummer der Gruppe It’s live für musikalische Einlagen. Diese Aktion war Teil des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“, das finanzschwache Kommunen aus acht Bundesländern vereint. Die Bürgermeister und Kämmerer forderten in ihren Redebeiträgen faire Lösungen für die bevorstehenden Koalitionsverhandlungen.
Ernsthafte Situation vor Ort
Bürgermeister Dirk Glaser warnte: „Sozialkosten explodieren, viele Gemeinden sind gezwungen, neue Schulden zu machen, um ihren Verpflichtungen nachzukommen. Der Bund muss endlich die Altschulden-Frage klären.“ Die Thematik hat direkte Auswirkungen auf das Vertrauen der Bürger in die Demokratie, was sich tragischerweise in extremen Wählerverhalten zeigt.
Forderungen des Aktionsbündnisses
Das Aktionsbündnis stellte mehrere Forderungen an den Bund vor:
Ein Blick in die Zukunft
Der musikalische Protest zeigte nicht nur die Kreativität der Beteiligten, sondern auch die Dringlichkeit der finanziellen Situation vieler Kommunen. Es bleibt zu hoffen, dass die Botschaft in Berlin gehört wird – schließlich sollte man ja immer für die Musik aufkommen, die man bestellt hat.
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