Wasserversorgung auf der Isenburg wird modernisiert
Hattingen saniert Leitungen im steilen Gelände – Bauarbeiten führen zu temporären Einschränkungen auf Wanderwegen

Die Stadt Hattingen startet mit der Erneuerung einer der anspruchsvollsten Wasserleitungen der Region: Die Wasserversorgung Custodis auf der Isenburg wird umfassend saniert, um das historische Gebäude oberhalb der Ruhr wieder mit Trinkwasser zu versorgen. Die Bauarbeiten begannen heute und werden in mehrfacher Hinsicht zur Herausforderung – sowohl für die ausführenden Teams als auch für Wandernde vor Ort.
Herausforderungen beim Bau durch das Gelände
Das Gelände rund um die Isenburg ist bekannt für seine steilen Hänge und felsigen Abschnitte. Über 70 Höhenmeter gilt es zu überwinden, wobei die Ausschachtungsarbeiten an vielen Stellen nur per Hand durchgeführt werden können. Der Baubeginn erfolgte am Balkhauser Weg/Tippelstraße und zieht sich weiter in den Waldbereich. Dieses Vorgehen ist notwendig, weil die alte Leitung in einem Zustand war, der keine Reparatur mehr zuließ.
Neue Leitung sorgt für Einschränkungen
Da die neuen Rohre im Bereich von beliebten Wanderwegen verlegt werden, ist mit Einschränkungen für Fußgänger und Spaziergänger zu rechnen. Sicherheit steht während der Bauphase im Vordergrund, sodass Abschnitte der Wege zeitweise gesperrt oder umgeleitet werden müssen.
Zeitrahmen der Baumaßnahme
Nach Angaben der Stadt sollen die Arbeiten in etwa drei bis vier Wochen abgeschlossen sein. Bis dahin bittet die Verwaltung um Verständnis für die vorübergehenden Unannehmlichkeiten.
Ausblick
Mit der neuen Wasserleitung wird die Versorgung der Isenburg langfristig sichergestellt. Die Stadt setzt auf eine zügige Bauabwicklung und betont die Bedeutung des Projekts sowohl für den Denkmalschutz als auch für die Infrastruktur im Naherholungsgebiet.
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