Wintergefahr für die Biotonne: So bleibt Ihr Bioabfall frostfrei!
Praktische Tipps von Abfallberaterin Cornelia Padtberg für den Wintereinsatz

Tipps zum Umgang mit der Biotonne im Winter
Gefrorener Müll: Ein Winterproblem
Wenn der Winter Einzug hält und die Temperaturen sinken, wird der Biomüll schnell zu einer Herausforderung. Besonders in jüngster Zeit hat der Frost in vielen Regionen, darunter Hattingen an der Ruhr, den Müll zu einem ungewollten Eisklotz verwandeln lassen. "Leider gibt es dann beim Leeren häufig Probleme", erklärt Cornelia Padtberg, Abfallberaterin der Stadt Hattingen.
Tipps, um das Gefrieren zu verhindern
Küchenabfälle abdichten: Lassen Sie Ihre Küchenabfälle gut abtropfen und verpacken Sie sie in Zeitungspapier oder Papiertüten. Plastiktüten sind tabu!
Nasses Laub und Gartenabfälle: Diese gehören besser in Grünabfallsäcke, die für 3 Euro in Hattingen erhältlich sind, anstatt sie in der Biotonne mixtiefzukühlen.
Luftig einfüllen: Drücken Sie die Abfälle nicht in die Tonne hinein. Locker gefüllte Abfälle frieren weniger leicht.
Restabfall mit Plastiktüten: Diese dürfen in der grauen Tonne verwendet werden, um gefrorene Klumpen zu vermeiden.
Deckel zu! Ein offener Deckel lässt Regen und Schnee eindringen, was das Gefrieren fördert.
Biotonne schützen: Suchen Sie einen geschützten Platz für die Tonne, damit sie nicht zu sehr den Elementen ausgesetzt ist.
Wenn doch alles festfriert...
Sollte trotz aller Ratschläge der Müll einmal festfrieren, ist Muskelkraft gefragt. Nutzen Sie einen Spaten oder ähnliches Werkzeug, um die Abfälle aufzulockern. Leider gibt es keine kostenlose Nachleerung, wie Cornelia Padtberg warnt. Verständnis ist gefragt, denn die Müllwerker in Hattingen sind bereits stark gefordert.
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