Magische Tierwelten: Schüler zeigen Märchenkunst

Ausstellung im VHS Höxter präsentiert kreative Werke bis 17. Oktober 2025 – Eintritt frei

Magische Tierwelten: Schüler zeigen Märchenkunst
Bild zum Beitrag© Herold-Redaktion für Höxter

Mit einer feierlichen Veranstaltung eröffnete das König-Wilhelm-Gymnasium Höxter in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Höxter die Ausstellung „Tiere im Märchen“. Die Eröffnung am vergangenen Montag war geprägt von künstlerischer Vielfalt, musikalischen Akzenten und anerkennenden Worten der beteiligten Akteure. Die Ausstellung richtet sich an alle Interessierten, die sich von der Verbindung aus Märchenwelt und künstlerischer Kreativität inspirieren lassen möchten.

Stimmungsvoller Auftakt und künstlerische Vielfalt

Für die musikalische Untermalung der Eröffnung sorgte der Unterstufenchor des Gymnasiums unter der Leitung von Frau Wiesemeyer-Koke. Herr Westermann begleitete die Veranstaltung und trug mit seiner Musik zur märchenhaften Atmosphäre bei. Das Zusammenspiel von Musik und Kunst bildete den Rahmen für eine facettenreiche Ausstellung, die Besucherinnen und Besucher zum Verweilen einlädt.

In seiner Begrüßungsrede hob Herr Brü Grimm die Tradition und Idee der Ausstellung hervor. Er zog Parallelen zwischen der malerischen Altstadt Höxters und den Märchenmotiven: Wer hier unterwegs ist, könnte leicht meinen, der gestiefelte Kater sei nicht weit. Diese Verbindung zwischen Altstadt und Märchenwelt findet ihren Ausdruck in den ausgestellten Werken, in denen Tiere als treue Begleiter oder listige Helfer symbolisch auftreten.

Kreative Schülerarbeiten zwischen Realität und Fantasie

Die Ausstellung lebt von der Kreativität und Fantasie der Schülerinnen und Schüler des König-Wilhelm-Gymnasiums. Ihre Werke bewegen sich gekonnt zwischen Wirklichkeit und Märchenwelt und greifen verschiedene Techniken auf. Realistische Darstellungen stehen ebenso im Raum wie collageartige oder verfremdete Kompositionen, die mit mutigen Ideen und einem Augenzwinkern überraschen. Die Schüler betonen, wie viel Raum ihnen für eigene Gestaltungsideen gegeben wurde – oftmals erschließen sich Herkunft und Bedeutung einer Märchenfigur erst durch das kreative Arbeiten.

Die intensive Auseinandersetzung der jungen Künstlerinnen und Künstler mit dem Thema zeigt sich in mehreren Schritten. Ausgangspunkt sind anatomische und biologische Grundlagen, die eine solide Basis für das weitere künstlerische Experimentieren bilden. Im nächsten Schritt steht das Erkennen symbolischer Bedeutungen von Tieren im Märchen im Mittelpunkt, wobei die Wahrnehmung geschult und individuelle Ausdrucksformen gefunden werden.

Partnerschaft und Dank an Unterstützer

Neben den kreativen Prozessen hebt die Ausstellung auch die Kooperation zwischen Schule, Volkshochschule und weiteren Unterstützern hervor. Mario Hildebrandt, Leiter der Volkshochschule Höxter, betont die inspirierende Verbindung von Kunst, Bildung und Kultur und freut sich über die Bereicherung der VHS-Räumlichkeiten. Ein besonderer Dank gilt dem Arbeitskreis Heimat- und Verkehrsverein Höxter sowie den beteiligten Lehrkräften, die das Projekt engagiert begleitet haben.

Ausstellungszeitraum und Besuchsinformationen

Die Ausstellung „Tiere im Märchen“ ist noch bis zum 17. Oktober 2025 zu den allgemeinen Öffnungszeiten in den Räumen der Volkshochschule Höxter zu sehen. Der Eintritt ist frei, sodass sich ein Besuch für Kunstinteressierte ebenso lohnt wie für Familien und Märchenfreunde.

  • Ort: Volkshochschule Höxter
  • Dauer: Bis 17. Oktober 2025
  • Eintritt: Frei
  • Veranstalter: König-Wilhelm-Gymnasium Höxter, in Kooperation mit der Volkshochschule Höxter
  • Beteiligte Personen

    • Mario Hildebrandt (Leiter der VHS Höxter)
    • Daniel Hartmann
    • Claudia Sterzik (Märchengesellschaft Höxter)
    • Elisabeth Brilon (Kunstlehrerin am König-Wilhelm-Gymnasium)
    • Maria Noemi Kleine
    • Theodor Schmidt
    • Sophia Däfer (Schülerinnen und Schüler des König-Wilhelm-Gymnasiums)
    • Mit dieser Ausstellung wird einmal mehr deutlich, wie kreativ, facettenreich und inspirierend junge Menschen das Thema Märchen und Tierwelt interpretieren. Ein Besuch lohnt sich – nicht nur für Märchenfreunde.

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