Migrationsgeschichten im Kreis Höxter
Wanderausstellung im Stadthaus zeigt persönliche Lebenswege seit den 1960er Jahren

Die Wanderausstellung "Migrationsgeschichten Kreis Höxter" ist ab sofort bis zum Ende des Monats im Glasgang des Stadthauses am Petritor zu sehen. Die Ausstellung bietet einen einzigartigen Einblick in die Lebenswege von Menschen mit Migrationserfahrung in der Region Höxter – ein Thema, das gerade in unserer vielfältigen Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Einblicke in die Stadtgesellschaft
Nach mehreren Stationen an verschiedenen Orten ist die Ausstellung nun im Stadthaus am Petritor angekommen. Hier werden persönliche Geschichten von Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt, die seit den 1960er Jahren im Kreis Höxter leben. Der Fokus liegt dabei auf den beruflichen und privaten Erfahrungen der Menschen, die als "Gastarbeiter" kamen oder deren Familiengeschichte von Migration geprägt ist. Dabei wird verdeutlicht, wie diese Familien im Laufe der Zeit Teil der Gesellschaft wurden und ihre persönliche Lebensleistung eingebracht haben.
Multimediale Vermittlung
Die Ausstellung nutzt Rollbanner, die mit Fotos, Erinnerungen und dokumentierten Lebenswegen gestaltet sind. Ergänzt wird das Angebot durch QR-Codes, die einen Zugang zu weiterführenden Informationen auf der Webseite des kommunalen Integrationszentrums ermöglichen.
Förderung von Verständnis und Zusammenhalt
Der Kreis Höxter hebt hervor, dass die Ausstellung einen wichtigen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis sowie zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leistet. Mit viel Einfühlungsvermögen werden biografische Erlebnisse und Herausforderungen der Ausstellungsteilnehmerinnen und -teilnehmer dargestellt. Insbesondere durch die persönlichen Erinnerungen sowie durch die Sichtbarmachung der Lebenswege von Gastarbeiterfamilien werden neue Perspektiven eröffnet und Dialoge angeregt.
Informationen zum Besuch
Persönlichkeiten hinter der Ausstellung
Bei der Ausstellungseröffnung waren verschiedene Akteure aus dem Kreis Höxter vertreten: Dezernent Stefan Fellmann, Abteilungsleiter Dominic Gehle, Nursen vom Kommunalen Integrationszentrum, Enes Eliyazici – Enkel von Ali Karaca, dessen Geschichte exemplarisch gezeigt wird – sowie Daniel Hartmann. Sie symbolisieren die Vielfalt und das Engagement hinter dem Projekt.
Weitere Informationen und Kontakt
Für Fragen zur Ausstellung oder weiteren Details steht die Stadt Höxter als Ansprechpartner zur Verfügung.
Wer die persönlichen Geschichten und vielseitigen Perspektiven selbst erleben möchte, ist herzlich eingeladen, die Ausstellung im Stadthaus am Petritor zu besuchen und einen Blick auf das vielfältige Miteinander in der Region Höxter zu werfen.
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