Neues Feuerwehrgerätehaus in Lütmarsen startet

Höxter investiert 1,15 Millionen Euro in modernes, nachhaltiges Gebäude mit Landesförderung

Neues Feuerwehrgerätehaus in Lütmarsen startet
Bild zum Beitrag© Herold-Redaktion für Höxter

Mit dem offiziellen Baustart zum neuen Feuerwehrgerätehaus im Ortsteil Lütmarsen setzt die Stadt Höxter ein Zeichen für die Stärkung der lokalen Gefahrenabwehr. Nach den schweren Zerstörungen durch den Tornado im Jahr 2022 erhält die Löschgruppe Lütmarsen nun ein modernes Zuhause, das die Arbeitsbedingungen der ehrenamtlichen Kräfte nachhaltig verbessert.

Neubau am optimierten Standort

Das zerstörte Feuerwehrgerätehaus wird an einem neuen, strategisch günstig gelegenen Platz aufgebaut: gegenüber der Friedhofsanlage zwischen Grabtal und Feldstraße. Dieser Standort wurde gewählt, um die einsatztaktischen und verkehrlichen Möglichkeiten signifikant zu verbessern.

Während der langen Planungs- und Übergangsphase mussten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte unter provisorischen Bedingungen arbeiten. Die Stadt hebt besonders die Geduld und das Engagement der Mitglieder der Löschgruppe Lütmarsen während dieser Zeit hervor.

Höchste Priorität für die Feuerwehr

Der Neubau ist für die Feuerwehr Höxter ein Projekt mit höchster Priorität. Er bietet nicht nur Ersatz für das zerstörte Gebäude, sondern setzt ein deutliches Signal der Unterstützung für die Ehrenamtlichen, die tagtäglich ihre Freizeit für die Sicherheit der Bevölkerung einsetzen.

Laut Stadtverwaltung wird das Feuerwehrgerätehaus den aktuellen Standards für einen modernen Standort entsprechen. Dazu gehört insbesondere die Schaffung optimaler hygienischer Bedingungen und die Berücksichtigung nachhaltiger Technologien.

Moderne Ausstattung und nachhaltige Technik

  • Zwei Fahrzeugboxen
  • Getrennte Umkleiden und Sanitärräume
  • Klare Trennung der Schwarz-Weiß-Bereiche
  • Schulungsraum und Übungsflächen im Außenbereich
  • Wärmepumpe und Photovoltaikanlage für nachhaltige Energieversorgung
  • Abgasabsaugung an den Stellplätzen
  • Mit diesen Maßnahmen werden sowohl die Sicherheit der Einsatzkräfte als auch die Herausforderungen des Klimaschutzes adressiert.

    Finanzierung und Förderung

    Die Gesamtkosten für den Bau betragen rund 1,15 Millionen Euro. Das Projekt ist Teil eines Förderpakets des Landes Nordrhein-Westfalen, mit insgesamt 2,5 Millionen Euro zur Wiederherstellung öffentlicher Einrichtungen nach dem Tornado. Neben dem Feuerwehrgerätehaus werden im Rahmen der Förderung auch ein neues Sportheim und ein modernisierter Sportplatz errichtet.

    Symbolischer erster Spatenstich

    Den offiziellen Baustart markierte ein gemeinsamer Spatenstich, an dem Vertreter der Stadt, der Feuerwehr, der Baufirma und des Planungsteams teilnahmen. Mit dabei waren Heinz-Georg Schregel von der Baufirma, Planer Wilhelm Luft, Geschäftsführer Uwe Stumpe, Wehrführer Jürgen Schmits, Löschgruppenführer Steiner, sein Stellvertreter Jan Debus, Daniel Hartmann, Architekt Werner Schmidt sowie Dezernent Stefan Fellmann.

    Der Neubau ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung der öffentlichen Infrastruktur und zur Stärkung des Ehrenamts im ländlichen Raum. Die Stadt Höxter sendet damit ein klares Signal: Die Sicherheit und Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger stehen im Fokus.

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    Mit dem Projekt baut die Stadt auf die Zukunft und sorgt dafür, dass die Feuerwehr in Lütmarsen bestens gerüstet ist – für Sicherheit, Einsatzbereitschaft und nachhaltige Entwicklung im gesamten Stadtgebiet.

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