Radweg Bödexen-Fürstenau wird modernisiert
Neue Brücken und breitere Wege ab September 2025 – Fertigstellung 2026

Zwischen Bödexen und Fürstenau startet ab dem 1. September 2025 ein umfangreiches Infrastrukturprojekt: Der in die Jahre gekommene Radweg wird grundlegend erneuert. Ziel ist es, die Sicherheit und den Komfort für Radfahrer und Fußgänger deutlich zu erhöhen und die regionale Mobilität zu stärken.
Baubeginn und zentrale Maßnahmen
Die Firma Gebr. Schönhoff Bau GmbH übernimmt die Bauarbeiten, nachdem alle Planungs- und Vergabeschritte abgeschlossen wurden. Besonders im Fokus steht der Ersatz der alten Fluss-Pionierbrücke. Dabei wird die abgerissene Holzkonstruktion durch eine neue Brücke aus glasfaserverstärktem Kunststoff ersetzt. Diese Materialien zeichnen sich durch hohe Langlebigkeit und Witterungsbeständigkeit aus und tragen entscheidend zur Sicherheit der Nutzer bei.
Zusätzlich entsteht eine zweite, kleinere Brücke. Im weiteren Verlauf wird die 1,35 Kilometer lange Radwegstrecke komplett erneuert und verbreitert. Neue Bankette sorgen künftig dafür, dass der Weg sowohl für Radfahrer als auch für Fußgänger deutlich komfortabler nutzbar ist.
Finanzierung und Förderung
Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro. Ein Großteil davon – nämlich 95 Prozent – wird durch Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Sonderprogramms 'Land' finanziert.
Sperrungen und Zeitplan
Während der Bauzeit bleibt der Radweg zwischen Bödexen und Fürstenau weiterhin gesperrt. Mit einer Fertigstellung der Arbeiten ist in der zweiten Jahreshälfte 2026 zu rechnen.
Der Abriss der rund 70 Meter langen ursprünglichen Pionierbrücke ist bereits erfolgt. Im Anschluss beginnen die Bauarbeiten für die neue Brücke und die umfassende Radwegerneuerung.
Stimmen zum Projekt
„Mit dieser Maßnahme schaffen wir ein Stück sichere und attraktive Infrastruktur für den Alltag und den Tourismus in unserer Region. Ich freue mich, dass es losgeht“, sagt Daniel Hartmann.
Bedeutung für die Region
Die Modernisierung des Radwegs stellt nicht nur einen Gewinn für die alltägliche Mobilität dar, sondern steigert auch die Attraktivität für touristische Rad- und Wanderrouten in der Region. Zudem sorgt die neue Brückenkonstruktion für einen zukunftsfähigen Standard bei Infrastrukturprojekten.
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