Vom Schulhaus zum Dorfzentrum: Godelheim erblüht
Mit Fördermitteln und Ehrenamt wurde das Dorfgemeinschaftshaus modernisiert und barrierefrei gestaltet – ein neuer Treffpunkt für alle Generationen

Das Dorfgemeinschaftshaus in Godelheim hat sich in den letzten Jahren von einem verlassenen Gebäude zu einem pulsierenden Zentrum des Ortes entwickelt. Mit einer Kombination aus Fördermitteln, Ortschaftsmitteln und umfangreichem ehrenamtlichem Engagement wurde das ehemalige Schulgebäude modernisiert und an die Bedürfnisse der Dorfgemeinschaft angepasst.
Vom Leerstand zur lebendigen Dorfmitte
Nachdem der Kindergarten im Jahr 2013 ausgezogen war, stand das Gebäude längere Zeit leer. Durch Initiativen im Rahmen von LEADER-Dorferneuerungsprogrammen erfolgte eine konsequente Modernisierung und Erweiterung. Heute dient das Dorfgemeinschaftshaus als zentrale Anlaufstelle für die Bewohner von Godelheim ― ein Ort, der das Miteinander fördert und unterschiedlichste Aktivitäten ermöglicht.
Bewohner betonen die unverzichtbare Rolle solcher Häuser für das Gemeinschaftsleben: Sie schaffen Raum für Begegnungen, gemeinsame Projekte und stärken den sozialen Zusammenhalt im Dorf.
Großes Engagement als Erfolgsfaktor
Eine zentrale Figur bei der Entwicklung des Dorfgemeinschaftshauses war Hans-Josef Held, der Vorsitzende des Ortsausschusses. Sein langjähriges ehrenamtliches Wirken wurde mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt. Unter seiner Mitwirkung entstanden zahlreiche moderne und barrierefreie Einrichtungen, darunter:
Auch für die jüngere Generation wurde einiges umgesetzt: Eigene Räume mit Bar, Billard und Kicker sowie ein neu gestalteter Spielplatz mit Seilbahn bereichern das Angebot. Das Außengelände bietet so einen attraktiven Treffpunkt für Kinder und Jugendliche.
Innovative Nutzung und nachhaltige Sanierung
Aktuelle Projekte zeigen, dass das Dorfgemeinschaftshaus am Puls der Zeit bleibt. So entstand ein Coworking-Space mit acht flexiblen Arbeitsplätzen und ein neu gestalteter „Heißmangel-Klönraum“. Die energetische Sanierung des Daches, der Einbau einer Photovoltaikanlage mitsamt Batteriespeicher und die Fassadendämmung sorgen für einen zukunftsfähigen, nachhaltigen Betrieb.
Durch die moderne Nutzung, nachhaltige Energietechnik und ein attraktives Erscheinungsbild wird sichtbar, was durch eine enge Zusammenarbeit von Fördergebern und Ehrenamtlichen erreicht werden kann.
Bürgerschaftliches Engagement und finanzielle Unterstützung
Das erfolgreiche Projekt steht nicht zuletzt für eine starke Gemeinschaft im Ort. Viele Ehrenamtliche haben sich beteiligt, Ortschaftsmittel und Fördergelder wurden gezielt eingesetzt. Das Ergebnis: Ein echtes „Herzstück“ der Dorfgemeinschaft, das heute als Vorbild für andere Projekte gelten kann.
Gesichter des Erfolgs
Ein Bild der Beteiligten vor dem Dorfgemeinschaftshaus verdeutlicht das Engagement auf verschiedenen Ebenen: Daniel Hartmann, Baudezernentin Julia Gogrewe, Emine Yesilgöz vom Hochbau der Stadt Höxter und Ortsausschussvorsitzender Hans-Josef Held – sie stehen stellvertretend für die vielfältigen Unterstützer und Initiatoren.
Mit dem Dorfgemeinschaftshaus hat Godelheim nicht nur einen neuen Treffpunkt, sondern ein Symbol für Eigeninitiative, Zusammenhalt und eine zukunftsfähige Dorfentwicklung geschaffen.
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