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KiKA glänzt beim 62. Grimme-Preis

Sieben Nominierungen für öffentlich-rechtliche Kindermedien wie „Style Stars“ und „PUR+“ unterstreichen ihre Qualität und Vielfalt

Von Herold Hollywood22.01.26, 10:22
Fiktives KI-Symbolbild
Fiktives KI-Symbolbild© Hessen App GmbH

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In diesem Artikel

HH
Holger Hermesmeyer
PV
Patricia Vasapollo
SP
Stefan Pfäffle
IW
Ingo Weis
KP
Karin Pilz
NW
Nils Wohlfarth
JO
Jens Opatz

Die Bekanntgabe der Nominierungen für den 62. Grimme-Preis hebt erneut die beeindruckende Qualität und Vielfalt öffentlich-rechtlicher Kindermedien hervor. Besonders das gemeinsame Netzwerk von ARD und ZDF, repräsentiert durch KiKA, zeigt mit sieben Nominierungen – davon sechs Premiere-Produktionen – seine führende Rolle im Angebot für junge Zuschauerinnen und Zuschauer.

Vielfalt der nominierten Produktionen im Überblick

Die diesjährige Auswahl der nominierten Formate unterstreicht, wie facettenreich und innovativ öffentlich-rechtliche Kindermedien sein können. Jedes nominierte Projekt setzt eigene Akzente und spricht unterschiedliche Zielgruppen an. Im Folgenden ein Überblick zu den einzelnen Formaten:

  • Style Stars: Junge Modetalente werden auf ihrem kreativen Weg begleitet – von der ersten Idee über einen dreitägigen Workshop an der AMD Akademie Mode & Design München bis hin zur Abschluss-Show in Erfurt. Hier präsentierten sechs Teilnehmende ihre eigenen Kollektionen einer prominenten Jury.

  • Grüß vom Mars: In diesem Familienfilm entdeckt ein Junge bei seinen Großeltern auf dem Land seine Fantasie und lernt, mit Veränderungen umzugehen. Produziert von der Leitwolf Film GmbH, mit Holger Hermesmeyer (NDR), Patricia Vasapollo (hr) und Stefan Pfäffle verantwortlich für das Projekt.

  • Lenas Hof: Die Serie spielt auf einem Bauernhof, auf dem Haus- und Stalltiere gemeinsam mit gelegentlichen Wildtieren leben. Jede Figur hat ihre eigenen Besonderheiten, Stärken und Interessen, die das vielfältige Leben auf dem Hof prägen. Produziert von FILM BILDER GmbH, federführender Redakteur: Ingo Weis.

  • Löwenzahn: Fotografen-Spaß: Jakob ist skeptisch, ob er mit Fritz’ älterer Freundin Marie einen schönen Tag haben wird. Doch durch die gemeinsame Begeisterung für Fotografie entsteht eine generationenübergreifende Verbindung – auch an ungewöhnlichen Orten. Produktion: Studio TV Berlin, Redaktion: Karin Pilz.

  • PUR+: Das etablierte Wissensmagazin begeistert seit 1995 mit Reportagen, Experimenten und Selbstversuchen junge Zuschauer. Die diesjährige Spezial-Kategorie lenkt den Fokus auf Themenvielfalt und die Kontinuität der Plattform-Präsenz.

  • Clarissa: In animierter Form wird das Leben des jüdischen Malers Felix Nussbaum erzählt, basierend auf einem lange verschollenen Trickfilm-Drehbuch. Die Sendung erklärt Kindern sensibel sein Leben, die Verfolgung im Nationalsozialismus und seine Bedeutung zum Gedenktag an die Opfer des NS-Regimes. Produktion: WDR, Redaktion: Nils Wohlfarth und Jens Opatz.

    Die Bedeutung des Grimme-Preises im deutschen Fernsehen

    Der Grimme-Preis gehört zu den angesehensten Auszeichnungen für Fernsehproduktionen in Deutschland. Seit 1964 würdigt das Grimme-Institut Formate, die sich durch besondere Qualität, Relevanz und journalistische Sorgfalt auszeichnen.

    Kurz erklärtGrimme-Preis

    Eine renommierte Auszeichnung für deutsche Fernsehproduktionen, die seit 1964 vom Grimme-Institut vergeben wird. Sie steht für Qualität, Relevanz und journalistische Sorgfalt.

    Impulsgeber für die Medienlandschaft

    Die aktuellen Nominierungen aus dem öffentlich-rechtlichen Netzwerk belegen, wie wichtig hochwertige Medienangebote für Kinder und Jugendliche sind. Sie leisten einen zentralen Beitrag zur Förderung der Medienkompetenz und gesellschaftlichen Teilhabe junger Menschen.

    Weitere Informationen zum Grimme-Preishttps://www.grimme-preis.de

    Mit der aktuellen Auswahl unterstreicht das öffentlich-rechtliche Netzwerk von ARD und ZDF erneut seine Innovationskraft und sein Engagement für glaubwürdige, hochwertige Inhalte im Bereich der Kindermedien. Es bleibt abzuwarten, welche der nominierten Produktionen in diesem Jahr ausgezeichnet werden und damit weitere Impulse für die deutsche Fernsehlandschaft setzen.

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