Call-ID-Spoofing bei Betrugsanruf in Hamm-Herringen

Hamm-Herringen: Falscher Sparkassenmitarbeiter brachte 54-Jährige am 7. September um 1.200 Euro. Polizei warnt vor Call-ID-Spoofing und Datenabgabe.

Von Herold Team1 Min. Lesezeit
Call-ID-Spoofing bei Betrugsanruf in Hamm-Herringen

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Ein falscher Sparkassenmitarbeiter hat am Montag, 7. September, eine 54-jährige Frau aus Hamm-Herringen um einen niedrigen vierstelligen Betrag gebracht. Nach Angaben der Polizei rief der unbekannte Täter die Frau gegen 12.45 Uhr an und nutzte dabei Call-ID-Spoofing. Auf dem Display des Telefons der Geschädigten erschien dabei die richtige Nummer der Sparkasse.

Der Anrufer vermittelte der Frau demnach den Eindruck, dass Unbekannte zwei Abbuchungen über insgesamt 10.200 Euro vorgenommen hätten. Um das Geld zurückzuerhalten, sollte sie 1.200 Euro an die Bank überweisen. Nachdem die Frau ihre Zugangsdaten und Passwörter mitgeteilt hatte, wurden die 1.200 Euro nach Polizeiangaben rasch von ihrem Konto abgebucht.

Polizeiliche Hinweise

In diesem Zusammenhang rät die Polizei:

  • Geben Sie auf keinen Fall private Daten wie beispielsweise Bankkontodaten, Kreditkartendaten, TAN-Nummern, Zugangsdaten zu Online-Konten oder PIN-Nummern für EC-Karten heraus.
  • Lassen Sie sich unter keinen Umständen persönliche Informationen oder sensible Daten am Telefon entlocken.
  • Rufen Sie bei dem betreffenden Geldinstitut zurück und vergewissern Sie sich.

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