Deutschland testet am 11. September seine Warnsysteme

Bundesweiter Warntag mit Sirenen, Apps und Cell-Broadcast – Dorsten beteiligt sich mit 24 Sirenenstandorten

Von Neues aus Dorsten
Deutschland testet am 11. September seine Warnsysteme
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Am Donnerstag, den 11. September 2025, findet in ganz Deutschland der bundesweite Warntag statt. Diese jährlich wiederkehrende Übung zielt darauf ab, sämtliche Warnmittel zu testen – von klassischen Sirenen über moderne Warn-Apps bis hin zu gezielten Nachrichten aufs Handy.

Warntag: Ziel und Ablauf

Der Warn- und Informationstag hat eine klare Aufgabe: Die Bevölkerung soll sich mit den verschiedenen Warnsignalen und den technischen Möglichkeiten der Gefahrenkommunikation vertraut machen. Dazu löst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) um 11 Uhr eine zentrale Testwarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) aus.

Diese ist auf mehreren Wegen zu empfangen:

  • Warn-Apps auf dem Smartphone
  • Rundfunk und Fernsehen
  • Cell-Broadcast-Nachricht direkt an viele Handys
  • Parallel ertönen im Abstand von fünf Minuten zwei unterschiedliche Signaltöne:

    • Warnung: Auf- und abschwellender Heulton
    • Entwarnung: Einminütiger, gleichbleibender Dauerton
    • Vor allem die Sirenensignale stehen dabei im Mittelpunkt: Sie sollen in Notfällen auf Gefahren aufmerksam machen und Handlungsanweisungen signalisieren.

      Sirenenstandorte in Dorsten

      In Dorsten stehen derzeit 24 Sirenen bereit, die bei besonderen Lagen wie Gefahrgutunfällen, Großbränden oder Naturkatastrophen die Einwohner warnen sollen. Seit 2016 wurde systematisch an einem modernen, elektronischen Sirenensystem gearbeitet.

      Die aktuellen Standorte der Warnsirenen sind:

      • Alter Postweg 36
      • Am Stuvenberg 45
      • Barbarastraße 61
      • Erler Straße 41
      • Glück-Auf-Straße 267
      • Halterner Straße 62
      • Heroldstraße 1
      • Holbeinweg
      • Küseler Straße
      • Päsken 14
      • Werth 17 (Altstadt)
      • Kirchhellener Allee 111
      • Kleiner Ring 2 (Wulfen)
      • Lasthausener Weg (Deuten)
      • Lembecker Straße 119 (Rhade)
      • Luisenstraße 104a
      • Straße 181
      • Marler Straße 50
      • Ostlandstraße (Altendorf-Ulfkotte)
      • Pliesterbecker Straße 76 (Holsterhausen)
      • Rudolf-Diesel-Straße 5 (Feldmark)
      • Storchsbaumstraße 65 (Hardt)
      • Weißdornenweg 7 (Lembeck)
      • Zur Josefschule 37 (Hervest-Dorf)
      • Weitere Sirenen sind für Dorsten in Planung. Eine Übersicht aller Standorte im Kreis Recklinghausen ist im Regioplaner abrufbar.

        Rückmeldung der Bürger erwünscht

        Im Anschluss an den Probealarm bittet die Stadt alle Bürgerinnen und Bürger um Rückmeldung zur Übung und zum Erreichungsgrad der Warnung. Besonders wichtig für die Auswertung sind Standortbeobachtungen: Nur so lässt sich feststellen, wie wirkungsvoll die Aktion war und an welchen Stellen noch Verbesserungsbedarf besteht.

        Praktische Hinweise und Hintergrund

        Der bundesweite Warntag ist nicht nur ein Test für die Technik, sondern sensibilisiert auch für das richtige Verhalten im Ernstfall. Informationen zu den verschiedenen Sirenensignalen und Hörbeispiele sind online einsehbar. Bildmaterial, das Kameraden der Dorstener Feuerwehr an einer Sirene im Stadtteil zeigt, steht ergänzend zur Verfügung.

        Mit kontinuierlichem Ausbau der Warnsysteme und mit der aktiven Einbindung der Bevölkerung will die Stadt Dorsten die Sicherheit im Alltag weiter stärken. Der Warntag ist ein wichtiger Baustein für die Krisenvorsorge in der Region.

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