Kinder gestalten Dorstens Stadtplan mit
Bis 15. Februar können Kinder ihre Lieblingsorte online eintragen und so die kinderfreundliche Stadtentwicklung beeinflussen

In Dorsten geht das innovative Projekt Kinderstadtplan in die nächste Runde. Ab sofort haben Kinder erneut die Möglichkeit, die Entwicklung ihres Lebensumfelds aktiv mitzugestalten. Mit der zweiten Beteiligungsrunde setzt die Stadt ihre Bemühungen fort, Kinderperspektiven fest in der lokalen Stadtplanung zu verankern.
Beteiligung für Kinder gestartet
Seit Donnerstag können Kinder ihre Lieblingsorte benennen und so direkt Einfluss auf die Gestaltung des zukünftigen Kinderstadtplans nehmen. Die Online-Beteiligung läuft bis zum 15. Februar 2026. In der ersten Runde im November 2025 wurden bereits Lieblingsplätze in insgesamt 50 Stadtteilen gesammelt und auf Stadtteilkarten markiert – darunter Spielplätze, Treffpunkte, Lernorte und Wohlfühlorte, die das Leben aus Kindersicht besonders machen.
Nun richtet sich der Fokus auf elf Stadtteile, für die öffentliche Lieblingsplätze, Treffpunkte, Bewegungsorte, spannende Ziele oder besondere Angebote gesucht werden. Ziel ist es, die Vielfalt der Sichtweisen von Kindern abzubilden und ihre Wünsche für die Stadt Dorsten einzubinden.
Stimmen aus dem Projekt – Kinder ernst nehmen
Tobias Stockhoff unterstreicht die Bedeutung des Projekts: "Wir wollen so zeigen, wie Kinder unsere Stadt erleben – aus ihren Blickwinkeln und mit ihren Bedürfnissen an ihren Lieblingsorten. Das heißt für uns nicht nur zuhören, sondern die Kinder ernst nehmen. Deshalb sind alle eingeladen, mitzumachen und unsere Stadt noch kinderfreundlicher mitzugestalten."
Auch Eden Ähnrich-Winkel, Leiterin der Abteilung Jugendförderung, hebt hervor: "Wir haben erlebt, wie klar und selbstbewusst Kinder benennen, was ihnen wichtig ist. Jetzt möchten wir allen diese Möglichkeit geben. Je mehr mitmachen, desto besser – von Kindern für Kinder."
So funktioniert die Beteiligung
Die Beteiligung findet ausschließlich online über eine spezielle Plattform statt.
Kinder können – gerne unterstützt durch Eltern oder Betreuungspersonen – ihre Vorschläge dort eintragen.
Die eingereichten Orte werden gemeinsam mit den Ergebnissen der Kinderkonferenz ausgewertet.
Die Ergebnisse fließen in den Kinderstadtplan ein, der gedruckt an Schulen verteilt und zusätzlich online verfügbar sein wird.
Kinderbeteiligung als Leitprinzip der Stadt
Mit dem Kinderstadtplan setzt Dorsten konsequent auf Beteiligung und Mitbestimmung junger Menschen – ein Ansatz, der die Stadtentwicklung aus den Augen der jüngsten Bewohnerinnen und Bewohner vorantreiben soll. Das Projekt ist Teil der Strategie, Kinderbeteiligung als festen Bestandteil der Bürgerkommune zu etablieren.
Die Stadt sieht diesen Weg als wichtigen Baustein, um die Lebensqualität und das Wohlbefinden aller Generationen zu stärken und Dorsten noch kinderfreundlicher zu gestalten.
Online-Plattform zur Beteiligung
Die Teilnahme erfolgt über die bereitgestellte Plattform. Dort sind weitere Informationen zum Ablauf sowie Eingabemöglichkeiten für die Kinder zu finden.
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