Neue Schule Dorsten als UNESCO-Projektschule anerkannt

Urkunde erhalten – Auftrag für die weitere Arbeit zu Menschenrechten, Demokratie und Vielfalt

Von Neues aus Dorsten

Die Neue Schule Dorsten ist kurz vor den Sommerferien offiziell als UNESCO-Projektschule anerkannt worden. In einer feierlichen Zeremonie erhielt die Schule ihre Urkunde und gehört damit nun zu einem Netzwerk von rund 300 deutschen sowie mehr als 12.000 Bildungseinrichtungen weltweit, die sich den Werten der UNESCO verpflichtet haben.

Anerkennung nach jahrelanger Vorbereitung

Seit ihrer Gründung im Jahr 2018 hat die Neue Schule Dorsten nach eigenen Angaben konsequent auf dieses Ziel hingearbeitet. Der Weg zur Akkreditierung war von kontinuierlichem Engagement und zahlreichen Projekten geprägt, die fest im Schulalltag verankert wurden. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie Menschenrechte, Demokratie, Umweltschutz und kulturelle Vielfalt.

Feierstunde mit Beiträgen aus der Schulgemeinschaft

Die offizielle Anerkennung wurde im Rahmen einer Feierstunde begangen. Für den musikalischen Auftakt sorgte die Klasse 7a unter der Leitung von Herrn Lankeit. Schulleiterin Susanne Bender begrüßte die Gäste, ein Grußwort sprach Bürgermeister Tobias Stockhoff, der die Bedeutung der Auszeichnung für die Stadt Dorsten hervorhob.

Das Programm bot mehrere Einblicke in die UNESCO-orientierte Arbeit der Schule. Dazu gehörten tänzerische Beiträge, darunter eine Akrobatik-Darbietung von Lucie und Kira aus der Klasse 7a. Danielle und Isabella aus der Klasse 6c präsentierten einen Ausdruckstanz zu einem japanischen Lied über Freundschaft. Nach Angaben der Schule verbindet die beiden Schülerinnen auch persönlich ein Bezug zu Japan: Bereits im März hatten sie Gastschülerinnen und Gastschüler der japanischen Partnerschule Fudooka High School bei sich aufgenommen.

Eine digitale Grußbotschaft der Fudooka High School unterstrich die internationale Vernetzung der Schule. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Übergabe der Urkunde durch Karl Hußmann, den Landeskoordinator der UNESCO-Projektschulen.

Pädagogisches Konzept mit Fokus auf Verantwortung und Vielfalt

Die Neue Schule Dorsten verbindet mit ihrem Schulverständnis nach eigenen Angaben ein breites Spektrum an Kompetenzen. Dazu zählen Persönlichkeitsentwicklung, die Förderung von Selbstständigkeit, kritisches Denken und gelebte Demokratie.

Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist das Verständnis von Schule als Begegnungsraum, in dem unterschiedliche kulturelle Hintergründe als Bereicherung für das gemeinsame Lernen und Wachsen einbezogen werden. Im Vordergrund stehen dabei Kooperation statt Konkurrenz, gesellschaftliche Verantwortung und nachhaltiges Denken.

Anerkennung als Auftrag für die Zukunft

Mit der Aufnahme in das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen sieht die Neue Schule Dorsten die Entwicklung nicht als abgeschlossen an. Die Anerkennung versteht die Schule als Auftrag, Schülerinnen und Schüler weiterhin zu verantwortungsbewussten Weltbürgerinnen und Weltbürgern zu begleiten, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und den Schutz der Umwelt einsetzen.

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