Schüler gestalten eigene Museumsführungen
Gesamtschule Wulfen und Jüdisches Museum Westfalen schließen Projekt „Fü(h)r Uns – auf Augenhöhe“ erfolgreich ab

Die Kooperation zwischen der Gesamtschule Wulfen (GSW) und dem Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten ist erfolgreich zu Ende gegangen. Mit einer Familienführung am 31. Januar wurde das aktuelle Schuljahresprojekt „Fü(h)r Uns – auf Augenhöhe“ feierlich abgeschlossen. Das Projekt vereinte außerschulische Bildung mit praxisnahem Engagement der Schülerinnen und Schüler.
Schüler gestalten Museumsführungen
Im Rahmen des Kooperationsprojekts entwickelten die Schüler Haylee Sofia Wilmering, Jasmin Kleerbaum, Lina Mackewicz und Otto Meyer gemeinsam mit Museumspädagogin Mareike Fiedler vier eigenständige Führungen. Die Jugendlichen präsentierten ihre Ergebnisse vor den siebten Klassen der Gesamtschule Wulfen und ermöglichten so einen lebendigen Austausch über jüdisches Leben und Traditionen. Ausgangspunkt ihrer Führungen waren ausgewählte Exponate der Dauerausstellung des Museums, die einen Dialog auf Augenhöhe förderten.
Lernen durch Verantwortung
Schulleiter Hermann Twittenhoff lobte das Engagement der beteiligten Schülerinnen und Schüler ausdrücklich:
„Das Projekt hat gezeigt, wie intensiv und nachhaltig Lernen sein kann, wenn Schüler Verantwortung übernehmen und ihr Wissen selbst weitergeben. Diese Form der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern ist für unsere Schule von großem Wert.“
Auch Museumsleiterin Dr. Kathrin Pieren würdigte die Qualität und den Einsatz der GSW-Schüler. Projektkoordinatorin Monika Bodden überreichte zum Abschluss ein Zertifikat als Anerkennung für den Beitrag der Jugendlichen.
Fortsetzung und Unterstützung
Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Jüdischen Museum Westfalen und der Gesamtschule Wulfen soll im kommenden Schuljahr weitergeführt werden. Als wichtiger Unterstützer des Projekts wird die Richard und Helga Pelz-Anfelder Stiftung genannt, die eine finanzielle Förderung ermöglichte.
Das Kooperationsprojekt „Fü(h)r Uns – auf Augenhöhe“ zeigt, wie innovative Ansätze in der Bildung nachhaltiges Lernen und gesellschaftlichen Dialog fördern können. Die Fortführung der Zusammenarbeit lässt weitere Impulse für Schüler und Museum erwarten.
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