Schulbus bleibt erhalten: Dorsten sichert Finanzierung für Altendorf-Ulfkotte und Tönsholt
Kündigung zurückgenommen, Auszahlungstermine angepasst – Arbeitsgruppe erarbeitet langfristige Lösungen unter Federführung von ATS

Der Schulbus für Altendorf-Ulfkotte und Tönsholt bleibt im kommenden Schuljahr erhalten. Darauf verständigten sich der Förderverein der Schule, der Bürgerverein Altendorf-Ulfkotte trifft sich (ATS) und die Stadt Dorsten am Donnerstag in Abstimmung mit der Schulleitung. Die zunächst ausgesprochene Kündigung des Busses wurde zurückgenommen.
Finanzierung für das kommende Schuljahr gesichert
Nach Angaben der Beteiligten konnte die Finanzierung durch ein Bündel von Maßnahmen gesichert werden. Hintergrund war, dass zuletzt zu wenige Kinder für die Nutzung des Schul- beziehungsweise Bürgerbusses angemeldet worden waren und damit eine Finanzierungslücke drohte.
Geschlossen wurde diese Lücke durch mehrere Beiträge:
- ATS beteiligt sich mit 1500 Euro.
- Unternehmen aus Altendorf-Ulfkotte stellen knapp 2000 Euro als Spenden zur Verfügung.
- Vier zusätzliche Anmeldungen von Fahrschülern bringen bei einem Jahresbeitrag von je 300 Euro weitere 1200 Euro.
- Der Förderverein leistet zusätzlich einen Zuschuss, der sich nach der Zahl der Kinder richtet, die den Bus nutzen.
Städtischer Zuschuss bleibt unverändert
Der Schul- oder Bürgerbus ist ein Angebot des Fördervereins. Finanziert wird er aus einem städtischen Zuschuss, aus Mitteln des Fördervereins sowie aus Beiträgen der Eltern, deren Kinder den Bus nutzen. Der Anteil der Stadt Dorsten an den Kosten liegt weiterhin bei 81 Prozent.
Verändert werden nach der Einigung die Auszahlungstermine des städtischen Zuschusses. Dadurch muss der Förderverein für den Schulbus künftig nicht mehr in Vorleistung treten.
Arbeitsgruppe soll langfristige Lösung entwickeln
Über die Sicherung für das kommende Schuljahr hinaus soll eine Arbeitsgruppe unter Federführung von ATS Lösungen erarbeiten, um das Angebot dauerhaft zu sichern.
Fahrplan leicht angepasst
Nach Angaben der Beteiligten wurde das Angebot durch leichte Anpassungen im Fahrplan verbessert und zugleich etwas kostengünstiger gestaltet.
Der Förderverein verfügt damit weiterhin über ausreichend Mittel, um auch weitere Projekte zur Steigerung der Attraktivität des Teil-Standortes Kardinal-von-Galen-Schule durchzuführen.
Zum Abschluss bewerteten die beteiligten Akteure die gefundene Lösung als konstruktiv und tragfähig für den Erhalt des Busses.
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