Schulbus fährt weiter: Finanzierung für Altendorf-Ulfkotte und Tönsholt gesichert
Kündigung zurückgenommen – Einigung zwischen Förderverein, ATS, Spendern und Eltern, städtischer Zuschuss bleibt bei 81 Prozent

Der Schulbus für Altendorf-Ulfkotte und Tönsholt soll im kommenden Schuljahr weiterfahren. Wie aus einer gemeinsamen Verständigung von Förderverein, dem Bürgerverein Altendorf trifft sich (ATS), der Stadt Dorsten und der Schulleitung hervorgeht, ist die Finanzierung für das neue Schuljahr gesichert. Eine zunächst ausgesprochene Kündigung des Busses wurde zurückgenommen.
Finanzierung für das neue Schuljahr gesichert
Der Schul- oder Bürgerbus ist ein Angebot des Fördervereins der Schule. Finanziert wird er aus einem städtischen Zuschuss, aus Mitteln des Fördervereins sowie aus Beiträgen der Eltern, deren Kinder den Bus nutzen. Zuletzt war das Angebot gefährdet, weil zu wenige Kinder für die Nutzung angemeldet worden waren.
Nach Angaben aus der Mitteilung konnte die drohende Finanzierungslücke nun durch mehrere Maßnahmen geschlossen werden:
- ATS beteiligt sich mit 1500 Euro.
- Unternehmen aus Altendorf-Ulfkotte spenden knapp 2000 Euro.
- Vier zusätzliche Anmeldungen von Fahrschülern bringen bei einem Jahresbeitrag von jeweils 300 Euro weitere 1200 Euro ein.
- Der Förderverein leistet zudem einen Zuschuss, der sich nach der Zahl der Kinder richtet, die den Bus nutzen.
Städtischer Zuschuss bleibt unverändert
Der Anteil der Stadt Dorsten an den Kosten bleibt unverändert bei 81 Prozent. Nach der Einigung sollen jedoch die Auszahlungstermine so angepasst werden, dass der Förderverein für den Schulbus nicht mehr in Vorleistung treten muss.
Nach Darstellung der Beteiligten konnten zudem durch leichte Anpassungen im Fahrplan Verbesserungen beim Angebot erreicht werden. Gleichzeitig soll der Betrieb dadurch etwas kostengünstiger werden.
Arbeitsgruppe soll dauerhafte Lösung entwickeln
Für die Zeit nach dem kommenden Schuljahr ist eine längerfristige Sicherung des Angebots vorgesehen. Eine Arbeitsgruppe unter Federführung von ATS soll dazu Lösungen erarbeiten.
Laut Mitteilung verfügt der Förderverein trotz seines Beitrags weiterhin über ausreichend Mittel, um auch andere Projekte fortzuführen, die die Attraktivität des Teil-Standortes der Kardinal-von-Galen-Schule erhöhen sollen.
Die Beteiligten bewerteten die gefundene Einigung als konstruktive und tragfähige Lösung für den Erhalt des Busses.
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