Tag des offenen Denkmals begeistert Dorsten

Über 6.500 Veranstaltungen bundesweit – Besucher erkunden historische Stätten trotz wechselhaftem Wetter

Von Neues aus Dorsten

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Der Tag des offenen Denkmals lockte am vergangenen Sonntag zahlreiche Interessierte in verschiedenste historische Stätten der Region. Unter dem diesjährigen Motto „Unbezahlbar – Unersetzlich?“ öffneten bedeutende Denkmäler ihre Türen und boten Besucherinnen und Besuchern außergewöhnliche Einblicke in Geschichte und Baukultur.

Vielfältige Aktivitäten und hohe Resonanz

Zu den Höhepunkten zählte insbesondere der starke Besucherandrang an der Zeche, einem bedeutenden Beispiel regionaler Industriegeschichte. Auch die Tischler-Werkstatt im Spiekerhaus in der Dorstener Altstadt erfreute sich großen Zulaufs und zog zahlreiche Geschichtsbegeisterte an.

Eine geführte Radtour wurde trotz wechselhaften Wetters gut angenommen. Zwar blieb die Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer etwas hinter den Erwartungen zurück, doch nutzten viele Besucher die Gelegenheit, an Stationen wie den Kirchen in Barkenberg auch zu Fuß die Denkmäler zu erkunden.

  • Bahnhof Wulfen: zahlreiche Interessierte, die die Geschichte und Relevanz des Standorts kennenlernten
  • Bürgerbahnhof, Ühlenfest und Tüshaus-Ühle: ebenfalls sehr gut besucht
  • Ein Tag für das kulturelle Erbe Deutschlands

    Der Tag des offenen Denkmals ist das größte Kultur-Event Deutschlands und findet traditionell am zweiten Sonntag im September statt. Am 14. September 2025 wurde ein beeindruckendes Programm bereitgestellt: In rund 2.300 Städten und Kommunen standen mehr als 6.500 Veranstaltungen zur Auswahl. Damit ermöglichte die Aktion mehreren Millionen Besucherinnen und Besuchern, sich auf vielfältige Weise mit dem baukulturellen Erbe auseinanderzusetzen.

    Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) hatte ihr diesjähriges Motto „Unbezahlbar oder Unersetzlich?“ gewählt, um den Wert und die Unersetzlichkeit historischer Stätten ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Die Eröffnungsveranstaltung der DSD im thüringischen Gera versammelte mehr als 17.000 Gäste an über 40 Denkmälern auf dem Veranstaltungsplatz.

    Bedeutung für Dorsten und die Region

    Die hohe Besucherzahl an den verschiedenen Standorten in und um Dorsten spiegelte das große Interesse an dem lokalen Kulturerbe wider. Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich auszutauschen, Neues zu entdecken und die Vergangenheit der eigenen Stadt zu erkunden. Besonderes Lob erhielten die Organisatorinnen und Organisatoren, deren Engagement und Einsatz diesen Tag ermöglichten.

    Der Tag des offenen Denkmals bot nicht nur spannende Einblicke, sondern förderte auch den Austausch sowie das Bewusstsein für den Wert gemeinsamer Geschichte.

    Hinweis zu Bildmaterial

    Pressevertreterinnen und Pressevertreter finden eine kleine Auswahl an Bildern zum Download über einen bereitgestellten WeTransfer-Link. Dieser ist drei Tage lang gültig.

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