Wassertreppe in Barkenberg erstrahlt neu

Nach fast zehn Jahren Stillstand: Mit Solarstrom und Spenden wird das Wasserspiel am Gemeinschaftshaus wieder zum Treffpunkt

Von Neues aus Dorsten
Wassertreppe in Barkenberg erstrahlt neu
Bild zum Beitrag© Neues aus Dorsten

Nach fast einem Jahrzehnt Stillstand kehrt ein kleines Wahrzeichen nach Barkenberg zurück: Die Wassertreppe am Gemeinschaftshaus Wulfener Markt ist nach Jahren der Trockenheit wieder in Betrieb genommen worden. Viele Bewohnerinnen und Bewohner haben dieses Wasserspiel vermisst, das nicht nur für Kinder einen beliebten Treffpunkt und eine willkommene Abkühlung bot.

Hintergrund: Warum die Wassertreppe jahrelang stillstand

Seit 2015 floss kein Wasser mehr über die Stufen der Wassertreppe. Zum einen lag das an einem technischen Defekt, zum anderen an den Auswirkungen der Haushaltssicherung der Stadt Dorsten. Die notwendigen Reparaturen und laufenden Betriebskosten konnten damals nicht gestemmt werden. Mehrere Anläufe, die Anlage wiederzubeleben, scheiterten an der Finanzierung.

Reaktivierung dank bürgerschaftlichem Engagement

Inzwischen hat sich die Situation jedoch gewendet: Der Förderverein übernahm laut aktueller Vereinbarung die Instandsetzungskosten. Ausschlaggebend hierfür waren großzügige Spenden aus der Bürgerschaft sowie dauerhafte Zuwendungen einer Stiftung. Diese gemeinschaftliche Unterstützung ermöglichte es, das Projekt neu aufzurollen.

Technische Umsetzung und nächste Schritte

Die Stadt Dorsten sorgte parallel für die technischen Voraussetzungen. Um den neuen, rund 8.000 Euro teuren Filterkorb mit elektrischem Anschluss einbauen zu können, wurde das Leitungsnetz auf Dichtigkeit geprüft. Anschließend kam eine Leihpumpe zum Einsatz, mit der die Funktionalität getestet wurde. Die Druckprobe verlief erfolgreich, sodass weitere vorbereitende Maßnahmen eingeleitet werden konnten.

  • Testlauf mit Leihpumpe gestartet
  • Kurzfristige Unterbrechung des Betriebs für den eigentlichen Pumpenaustausch vorgesehen
  • Umstellung auf umweltfreundlichen Solarstrom für den Pumpenbetrieb geplant
  • Stimmen aus dem Stadtteil und der Verwaltung

    Hans Schmidt-Domogalla vom Förderverein PROGHW bringt die Bedeutung der Wassertreppe für die Nachbarschaft auf den Punkt: „In vielen Gesprächen wurde immer deutlich, dass die Barkenberger dieses Wasserspiel wirklich vermisst haben. Mit den Sitzgelegenheiten auf der langen Mauer ist die Wassertreppe ein beliebter Treffpunkt, der nun komplett zurückkehrt.“

    Auch Tobias Stockhoff, der das Projekt verwaltungsseitig begleitete, lobt das Engagement und betont die identitätsstiftende Wirkung: „Die Wassertreppe gehört zu Barkenberg und stiftet Identität im Stadtteil. Ich möchte allen herzlich danken, die daran mitgearbeitet haben, sie jetzt wieder sprudeln zu lassen.“

    Perspektive: Treffpunkt mit nachhaltigem Betrieb

    Die Wassertreppe soll künftig nicht nur technisch erneuert, sondern auch nachhaltiger betrieben werden. Der geplante Einsatz von Solarstrom zur Versorgung der Pumpe ist ein weiterer Schritt, der das Projekt zukunftsfähig macht. Während der Umbauphase wird es eine kurze Unterbrechung des Betriebs geben, auf lange Sicht bleibt dieser besondere Treffpunkt jedoch erhalten und wird sogar umweltfreundlicher gestaltet.

    Die Rückkehr der Wassertreppe wird in Barkenberg von Vielen begrüßt und als positives Signal für den Zusammenhalt im Stadtteil gewertet. Mit dem erfolgreichen Testlauf und einer nachhaltigen Ausrichtung steht das kleine Wahrzeichen nun vor einer neuen Zukunft.

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