Zukunftsquartier Driburger Straße startet mit Fördermitteln

Paderborn erhält 1,6 Millionen Euro für nachhaltige Stadtentwicklung mit 2.900 Wohnungen und 4.000 Arbeitsplätzen ab 2025

Zukunftsquartier Driburger Straße startet mit Fördermitteln
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Das Zukunftsquartier Driburger Straße in Paderborn erhält ab sofort Fördermittel aus der Städtebauförderung von Land und Bund. Die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach, hat den entsprechenden Förderbescheid offiziell an Bürgermeister Michael Dreier übergeben. Damit wird ein ambitioniertes und nachhaltiges Stadtentwicklungsprojekt weiter vorangetrieben.

Förderung sichert Entwicklung des Zukunftsquartiers

Das Zukunftsquartier Paderborn, gelegen auf dem ehemaligen Barker-Areal, ist ab 2025 Teil der Städtebauförderung von Nordrhein-Westfalen und des Bundes. Ziel ist die Schaffung eines gemischten, innovativen Stadtteils mit einer nachhaltigen Nutzung der bestehenden Bausubstanz.

  • Fläche: rund 54 Hektar
  • Geplante Wohneinheiten: 2.900
  • Arbeitsplätze: 4.000
  • Erster Förderbescheid: ca. 1,6 Millionen Euro
  • Die Förderung für das Entwicklungsvorhaben bezieht sich auf die Periode 2025–2031. Über 60 Prozent der förderfähigen Kosten von insgesamt etwa 17,7 Millionen Euro werden von Bund und Land übernommen.

    Hintergründe und Ziele des Projekts

    Das Zukunftsquartier verfolgt ehrgeizige Ziele, wie die

    sowie die Stärkung sozialer und öffentlicher Räume. Die bauliche Weiterentwicklung wird durch ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) strukturiert, das bereits vom Stadtrat beschlossen wurde.

    • Schwerpunkte: Ressourcenschonung, lebendige Quartiersentwicklung, soziale Infrastruktur
    • ISEK-Zeitraum: bis 2031
    • 12 förderfähige Maßnahmen mit Gesamtkosten von ca. 17,7 Millionen Euro
    • Nach intensiven Abstimmungen mit der Bezirksregierung Detmold erfolgte der Antrag auf Städtebauförderung im September 2024. Die Zusage der Förderung gilt als entscheidender Schritt zur Umsetzung der anstehenden Planung und Maßnahmen.

      Ausblick: Entwicklung und weitere Schritte

      Im Jahr 2025 steht ein Zuschuss von 1,648 Millionen Euro bereit, welcher die maximale Förderhöhe für die beantragten Projektteile abdeckt. Zukünftig sollen im fertigen Quartier rund 7.000 Menschen leben. Die Gesamtentwicklung wird sich voraussichtlich über 20 bis 30 Jahre erstrecken und abschnittsweise erfolgen.

      Städtebauliche Veränderungen und Beginn der Bauarbeiten

      Das ehemalige Kasernengelände umfasst etwa 130 Gebäude, die teils erhalten und teils umgebaut werden. Prägend sind insbesondere die Mannschaftsunterkünfte entlang der Driburger Straße. Durch die Umgestaltung der Bestandsgebäude und neue Blockstrukturen soll ein urbanes, lebendiges Quartier entstehen.

      Der Start der Bauarbeiten ist für den Winter 2025/26 vorgesehen und beginnt mit dem Rückbaualter Abschnitt. Kurz darauf folgt die Neuerschließung der ersten Baufelder, unter anderem für die Versorgung mit Kanälen und Straßen.

      Weitere Informationen und Beteiligte

      Eine Vielzahl von Akteuren ist in das Projekt involviert, darunter Vertreter aus Politik, Stadtverwaltung und Ministerium. Die Förderbescheidübergabe fand im Rahmen des 41. Internationalen Spielfests im Paderauenpark statt.

      • Ina Scharrenbach (Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW)
      • Michael Dreier (Bürgermeister Paderborn)
      • Claudia Warnecke (Technische Beigeordnete der Stadt Paderborn)
      • Weitere beteiligte Akteure aus Stadt, Land und Bezirksregierung
      • Informationen zum Zukunftsquartierhttps://paderborner-konversion.de/zukunftsquartier

        Pressemeldung der Stadt Paderbornhttps://www.paderborn.de/guiapplications/newsdesk/publications/Stadt_Paderborn/109010100000306727.php

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