Offene Denkmäler in Soest: Führungen, Workshops und Mitmachangebote

Tag des offenen Denkmals in Soest: Führungen, Workshops und Mitmachangebote an der Grandwegertorbastion, Stadtbücherei, Hohnekirche & privaten Denkmälern.

Von Presse-Service.de3 Min. Lesezeit

Beim diesjährigen „Tag des offenen Denkmals“ in Soest können interessierte Bürgerinnen und Bürger historische Gebäude nicht nur besichtigen, sondern sie auch bei Führungen, Workshops und Mitmachangeboten auf neue Weise erleben. Auf dem Programm stehen zahlreiche Stationen im Stadtgebiet, die von der Grandwegertorbastion über die Stadtbücherei bis hin zu privaten Denkmalen und der Hohnekirche reichen.

Start an der Grandwegertorbastion

Den offiziellen Auftakt bildet in diesem Jahr die Grandwegertorbastion. Um 11 Uhr eröffnet Soests neuer Stadtbaurat Dr. Jörg Niewels den Tag des offenen Denkmals. Im Anschluss informieren Katharina Schuchardt von der Unteren Denkmalbehörde und die Stadtarchäologie Soest bei einer Führung in und um die Bastion über Geschichte und aktuelle Forschungsergebnisse. Eine zweite Führung findet um 14 Uhr statt.

Zwischen 11 und 17 Uhr ist zudem der Bastionskeller zugänglich. Ein Weinstand lädt zum Verweilen ein, außerdem bieten die Mittelalterfreunde Soest mit Pranger, Bogenschießen und Kinderkatapult ein Programm für alle Altersklassen.

Workshops und Beratung an der Stadtbücherei

An der Stadtbücherei laden das Sanierungsmanagement der Stadt Soest und der Lehmputzhersteller Tierrfino zu zwei Lehm-Workshops in den Büchergarten ein. Die Angebote beginnen um 12.30 Uhr und um 15 Uhr. Pro Seminar sind 15 Teilnehmende vorgesehen. Eine Anmeldung ist unter www.soest-saniert.de/de/veranstaltungen/ erforderlich.

Unabhängig von den Workshops informiert das Sanierungsmanagement von 12 bis 16.30 Uhr über energetische Sanierungen und Fördermöglichkeiten. Zwischen 14 und 15 Uhr beraten Fachleute von Tierrfino zum Bauen mit Lehm.

Führungen im Wall und an der Hohnekirche

Der Luftschutzdeckungsgraben im Wall, der Durchgang zwischen Grüne Hecke und Rosengarten, kann um 13, 14, 15 und 16 Uhr bei Führungen durch Mitarbeitende der Denkmalbehörde und der Stadtarchäologie erkundet werden. Dabei ist erstmals auch eine Besichtigung des Teils jenseits der verschütteten Stelle vom frisch sanierten Notausgang aus möglich.

Die Hohnekirche ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Besucherinnen und Besucher können dort den neuen 360°-Kirchenführer für das Smartphone ausprobieren. Kreativ wird es in zwei Workshops um 11 und 14 Uhr: Inspiriert von den mittelalterlichen Wandmalereien kann unter Anleitung des Hand-und-Werk-Teams Keramik bemalt werden. Materialkosten fallen an.

Private Denkmale öffnen ihre Türen

Im Privatgebäude Lange Gasse 2, einem Denkmal der Gründerzeit, wird gezeigt, wie der aktuelle Umbau alte Werte und neue Bedürfnisse verbindet. Von 11 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr gibt es Führungen durch die Bauherrenfamilie. Außerdem können Besucherinnen und Besucher die Baustelle im Erdgeschoss und im Außenbereich eigenständig besichtigen.

Auch das Denkmal Wildemannsgasse 5, das sich in Privateigentum befindet und seit einigen Jahren die „Villa AusZeit“ beherbergt, ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Eigentümer und Handwerker stellen dort das Thema „Energieversorgung im Baudenkmal“ in den Mittelpunkt und bieten Gelegenheit zum Austausch.

Die Französische Kapelle in der ehemaligen BEM-Adam-Kaserne ist ebenfalls von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Sie gilt als wichtiger Ort für Erinnerungskultur, Mahnungen der Geschichte und Völkerverständigung. Führungen finden um 11.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr statt.

Kükelhaus und Museum Wilhelm Morgner

Das Kükelhaus an der Nöttenstraße 29, die Wohn- und Wirkungsstätte des Handwerkers, Künstlers und Denkers Hugo Kükelhaus, kann von 14 bis 17 Uhr besucht werden. Zahlreiche Objekte laden dort Groß und Klein zum Anfassen und Ausprobieren ein. Führungen werden nach Bedarf angeboten.

Das Museum Wilhelm Morgner bietet von 12 bis 15 Uhr ein Kreativangebot an. Inspiriert von der Kunst Gerhard Richters schaffen die Besucherinnen und Besucher ein gemeinsames Kunstwerk.

Wenn nicht anders angegeben, ist für die Veranstaltungen keine Anmeldung erforderlich. Die Organisatoren bitten Gäste, je nach Veranstaltung auf geeignete Kleidung und festes Schuhwerk zu achten.

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