Soest im Austausch mit dem Bund zur Zukunft der ehemaligen Kanaal-van-Wessem-Kaserne
Die Stadt Soest und der Bund haben in einem persönlichen Gespräch über die Zukunft der ehemaligen Kanaal-van-Wessem-Kaserne in Soest beraten. Nach Angaben der Stadt verlief der Austausch konstruktiv und in positiver Atmosphäre.
Die Bundeswehr hatte bereits mit einer Pressemitteilung des Bundesministeriums der Verteidigung vom 9. Juli 2026 ihr Interesse an dem Areal bekundet. In dem nun geführten Gespräch tauschten der zuständige Beauftragte des Bundesministeriums der Verteidigung, Bürgermeister Marcus Schiffer, der Beigeordnete für Sicherheit und Ordnung, Thomas Gerwin, sowie der Technische Beigeordnete Dr. Jörg Niewels ihre jeweiligen Interessen und Vorstellungen zur möglichen militärischen Nutzung aus.
Im Mittelpunkt standen nach Angaben der Stadt die Anforderungen und Bedarfe der Bundeswehr ebenso wie die Interessen und Belange der Stadt. Die unterschiedlichen Perspektiven seien offen erörtert und mögliche Rahmenbedingungen für eine künftige Nutzung besprochen worden.
Eine Einigung über die künftige Nutzung der Kaserne ist demnach derzeit in Aussicht. Bis zu einer abschließenden Entscheidung sind jedoch weitere Gespräche und Prüfungen erforderlich. Die Stadt kündigte an, den weiteren Prozess konstruktiv zu begleiten und den Dialog mit dem Beauftragten des Bundesministeriums der Verteidigung und der Bundeswehr fortzusetzen.
Als Ziel wird genannt, die bestehenden Interessen zusammenzuführen und eine für alle Beteiligten tragfähige Perspektive für die Zukunft der Kaserne zu entwickeln. Vereinbart wurde zudem, eine gemeinsame Strategie für den zukünftigen Umgang mit dem Standort in einem Letter of Intent festzuhalten.
Über den weiteren Fortgang will die Stadt informieren, sobald belastbare Ergebnisse vorliegen.