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Umbau von „Step an der Step“ verzögert sich um rund zwölf Monate

Der Umbau des Kinder- und Jugendzentrums Step verzögert sich.

Die Verzögerung soll voraussichtlich rund zwölf Monate betragen.

Das meldet die Stadt Mönchengladbach.

Entscheidung gegen das bisherige Architekturbüro

Die Stadt Mönchengladbach hat die Zusammenarbeit mit dem bisher beauftragten Architekturbüro beendet.

Die Stadt beruft sich dabei auf eigene Angaben.

Die Stadt nennt Probleme bei der Planung und Projektabwicklung.

Diese Probleme traten im Verlauf der Arbeiten auf.

Die Stadt prüfte die Situation nach eigener Darstellung mit externer Hilfe.

Die Hilfe umfasste fachliche und rechtliche Unterstützung.

Das Ergebnis lautet, dass die Stadt das Vertragsverhältnis beendete.

Neuausschreibung der Objektplanung

Die Verwaltung plant eine Neuausschreibung der Objektplanung.

Die Verwaltung sichert zuerst den aktuellen Zustand der Baustelle.

Die Verwaltung sichert auch vorhandene Planungsunterlagen gutachterlich.

Danach soll die Objektplanung neu ausgeschrieben werden.

Das Vergaberecht verlangt dafür ein vollständiges neues Vergabeverfahren.

Zurzeit ist offen, welche Teile der bisherigen Planung übernommen werden.

Zurzeit ist auch offen, welche Planungsleistungen wiederholt werden müssen.

Parallel prüft die Stadt weitere Arbeiten ohne neue Objektplanung.

Die Stadt bewertet dabei, welche Arbeiten unabhängig bleiben können.

Abbrucharbeiten laufen weiter

Die bereits begonnenen Abbrucharbeiten laufen weiter.

Nach aktuellem Stand rechnet die Stadt mit einer Verzögerung.

Die Verzögerung soll rund zwölf Monate dauern.

Die Neuausschreibung wird derzeit vorbereitet.

Interim im Vitus-Center bleibt möglich

Für Kinder und Jugendliche ändert sich am Ausweichstandort zunächst nichts.

Das Step soll sein Interim im Vitus-Center weiter nutzen.

Die Stadt nennt als Voraussetzung den Abschluss der Bauarbeiten.

Die Bauarbeiten laufen an der Stepgesstraße.

Die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sollen dort fortgeführt werden.

Das soll auch während der verlängerten Bauphase gelten.

Mehrkosten und Finanzierung

Die Stadt geht derzeit von Mehrkosten aus.

Die Mehrkosten nennt sie geschätzt mit 1,2 Millionen Euro.

Die Stadt nennt zusätzliche Gutachterkosten als Grund.

Sie nennt auch vertragliche Verzögerungen als Grund.

Sie nennt zudem Wiederholungsleistungen bei der Planung als Grund.

Die Stadt will genaue Zahlen erst nach Gutachten vorliegen lassen.

Welche Kosten die Städtebauförderung berücksichtigt, klärt die Stadt mit dem Fördergeber.

Modernisierung bleibt das Ziel

Die Stadt hält an der umfassenden Modernisierung fest.

Das Step soll zu einem modernen und barrierearmen Zentrum werden.

Das Zentrum soll für Kinder und Jugendliche weiterentwickelt werden.

Das Step ist 1981 eröffnet worden.

Die Stadt plant neue Räume für die offene Kinder- und Jugendarbeit.

Die Stadt nennt auch Räume für das Jugendkulturlokal JuLooX.

Das Gebäude soll zudem einen neuen Haupteingang erhalten.

Der Haupteingang soll zum Sonnenhausplatz führen.

Die Stadt plant auch eine Modernisierung bei der Energieversorgung.

Die Stadt nennt eine Photovoltaikanlage als Maßnahme.

Die Stadt nennt auch eine Wärmepumpe als Maßnahme.

Ein neuer Aufzug soll die Ebenen besser zugänglich machen.

Weitere technische Lösungen sollen diese Zugänglichkeit verbessern.

Förderung und Zeitplan

Das Projekt ist Teil der Städtebauförderung für Gladbach und Westend.

Die förderfähigen Kosten liegen bislang bei rund 6,8 Millionen Euro.

Förderfähige Ausgaben werden zu 80 Prozent von Bund und Land getragen.

Der bestehende Förderzeitraum läuft bis 2030.

Nach aktuellem Stand gefährdet die Verzögerung den Förderzeitraum nicht.

Die Stadt will die veränderten Kosten und den aktuellen Projektstand melden.

Das soll im nächsten Fortsetzungsantrag erfolgen.