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Betreff: Presseinformation der Stadt Nettetal: „So war es! Heinz erinnert sich“ – Ein Bilderbogen aus bewegten Zeiten / Ausstellung in der Stadtbücherei Nettetal-Breyell zeigt mit rund 250 Illustrationen das Leben am Niederrhein zwischen 1930 und 1947

Pressedienst der Stadt Nettetal ------------------------------------------------------------ „So war es! Heinz erinnert sich“ – Ein Bilderbogen aus bewegten Zeiten / Ausstellung in der Stadtbücherei Nettetal-Breyell zeigt mit rund 250 Illustrationen das Leben am Niederrhein zwischen 1930 und 1947 Nettetal (26. Oktober 2026) Manchmal reicht eine E-Mail, um etwas Besonderes ins Rollen zu bringen. Als Wolfgang Stenmans dem Journalisten Axel Küppers im Frühjahr die illustrierten Lebenserinnerungen seines Vaters Heinz zum Lesen schickte, war dieser sofort begeistert. Die eindringlichen Zeichnungen und die einfache, geradlinige Sprache des Hinsbecker Malers und Karikaturisten (1928–2017) ließen ihn nicht mehr los. Aus dieser ersten Begegnung mit dem Werk entwickelte sich gemeinsam mit weiteren Mitstreitern die Idee für das Projekt „So war es! Heinz erinnert sich“. Die gleichnamige Ausstellung ist ab Mittwoch, 28. Oktober, in der Stadtbücherei Nettetal-Breyell zu den üblichen Öffnungszeiten zugänglich. Im Mittelpunkt stehen rund 250 Zeichnungen und kurze Texte, in denen Heinz Stenmans seine Kindheit und Jugend von 1930 bis 1947 festgehalten hat. Die Illustrationen erzählen vom bäuerlichen Alltag, langen Schulwegen in Holzschuhen, harter Feldarbeit und kindlichen Spielen. Zugleich dokumentieren sie, wie die nationalsozialistische Herrschaft und der Zweite Weltkrieg das Leben der Menschen veränderten. Auch Stenmans' Erfahrungen im NS-Jungvolk, seine Einberufung zum Reichsarbeitsdienst und die Heimkehr 1945 werden thematisiert. Die Grundlage bildet eine Sammlung, die Stenmans 2002 erstellt hatte. Sein Sohn Wolfgang bereitete sie nach dem Tod des Vaters behutsam auf. Axel Küppers unterstützte ihn bei der redaktionellen Bearbeitung der Texte, wobei die ursprüngliche Sprache des Künstlers bewusst erhalten blieb. Auf 18 Roll-ups werden die Erinnerungen nun öffentlich zugänglich gemacht. Sie bewahren ein Stück niederrheinischer Alltagsgeschichte und regen dazu an, sich mit Diktatur, Krieg und den Lebensbedingungen früherer Generationen auseinanderzusetzen. Zum Projektteam gehören Wolfgang Stenmans, Axel Küppers, Ralf Hendrix vom Verkehrs- und Verschönerungsverein Hinsbeck (VVV) und Nettetals Stadtsprecher Jan van der Velden. Während Ralf Hendrix und der VVV Hinsbeck zu einem wichtigen Motor des Projekts wurden, fungiert van der Velden als Türöffner und Netzwerker. Unterstützung kam auch von Roswitha van Dyck, Leiterin des Bürgermeister-Büros der Stadt Nettetal, die der Gruppe den Weg zur Förderung durch das LEADER-Programm aufzeigte. Gefördert wird das Kleinprojekt zur regionalen Entwicklung durch die LEADER-Region „Leistende Landschaft“ mit Mitteln des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK). Mit der Ausstellung ist das Vorhaben nicht abgeschlossen: Der Ausstellungskatalog gilt als Vorläufer einer geplanten Buchveröffentlichung, die die Sammlung dauerhaft sichern und einem noch größeren Publikum zugänglich machen soll – vor allem auch an den weiterführen Schulen in Nettetal und darüber hinaus. Interessierte können ihr Interesse an dem Buch über eine in der Stadtbücherei ausgelegte Subskriptionsliste bekunden. Die Ausstellung ist bis Ende 2026 in der Stadtbücherei Nettetal-Breyell zu sehen. Weitere Stationen der geplanten Wanderausstellung am Niederrhein sind vorgesehen, ab März ist die Ausstellung in der Dorfstube in Wankum zu sehen. Weitere Infos: https://vvvhinsbeck.de/kunst/heinz-stenmans-ausstellung/ Fotos: privat / Sammlung Stenmans Mit

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