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Betreff: Pressemitteilung Kreis Wesel: Notfallverbund Kulturgutschutz im Kreis Wesel tauscht erste Ergebnisse aus
Wesel, 12.10.2026
Notfallverbund Kulturgutschutz im Kreis Wesel tauscht erste Ergebnisse aus
Seit dem Sommer dieses Jahres erarbeiten die Verantwortlichen der
kulturtragenden kommunalen Institutionen im Kreis Wesel als
„Notfallverbund Kulturgutschutz“ Pläne für die Bewahrung von Kulturgütern.
Die Ergebnisse wurden am Mittwoch, den 07.10.2026, in Voerde für die
jeweiligen Institutionen besprochen.
„Der Erhalt unseres kulturellen Erbes ist eine gemeinsame Verantwortung.
Durch die enge Zusammenarbeit der beteiligten Einrichtungen können wir im
Notfall schneller und wirksamer handeln“, so die Initiatoren des
Notfallverbundes.
Die konkrete Idee für den Notfallverbund kam bereits Ende 2025. Dabei
wurden die zentralen Ziele und Aufgaben des Verbundes von den
Archivarinnen und Archivaren im Kreis Wesel in Begleitung der LVR-
Archivberatungsstelle abgesteckt: Dazu zählen insbesondere die Entwicklung
gemeinsamer Notfallpläne, die Abstimmung von Zuständigkeiten, die Planung
gemeinsamer Übungen sowie der Aufbau eines Netzwerks für schnelle Hilfe im
Ernstfall.
Der Vorschlag zur Gründung des Notfallverbundes wurde Ende April der
Hauptgemeindebeamten-Konferenz vorgelegt. Dem Vorschlag stimmten alle
dreizehn Kommunen sowie der Kreis Wesel direkt zu und erteilten damit den
offiziellen Arbeitsauftrag für die weitere Ausgestaltung des Verbundes.
Der Notfallverbund soll eine verlässliche Grundlage schaffen, um Kulturgut
im Kreis Wesel auch bei Bränden, Wasserschäden, Unwettern oder anderen
Notlagen bestmöglich zu schützen. Der neue Verbund stärkt und koordiniert
hierfür die Zusammenarbeit zwischen Archiven, Museen sowie weiteren
kulturbewahrenden Einrichtungen im Kreis Wesel in Abstimmung mit den
Feuerwehren und dem Krisenmanagement des Kreises. Im Mittelpunkt steht die
gemeinsame Vorbereitung auf Schadenslagen, der fachliche Austausch sowie
die gegenseitige Unterstützung bei der Sicherung und Bergung gefährdeter
Kulturgüter.
In den kommenden Monaten sollen weitere Einrichtungen für eine Beteiligung
gewonnen, konkrete Arbeitsstrukturen entwickelt und erste Vorbereitungen
für eine praktische Übung mit weiteren Akteuren vereinbart werden.
BU: Vertreter der Kommunen für den Notfallverbund Kulturgutschutz (v. l.
n. r.):
Kirsten Lehmkuhl (Voerde/ Hünxe), Lena Koch (Wesel), Ines Krupp (Wesel),
Janine Weigel (Kreis Wesel), Sarah Boudaroui (Alpen), Katharina Schinhan
(Dinslaken), Mattihas Senk (LVR-Archivberatungsstelle), Kathrin Verjans
(Kamp-Lintfort), Daniela Hundrieser-Gillner (Moers), Ludger van Bebber
(Sonsbeck), Fabian Witthans (Voerde), Julia-Katharina Kostelnik
(Hamminkeln), Berthold Schmeing (Schermbeck), Petra Schwarzmann
Neukirchen-Vluyn), Louis Leimbrock (Kreis Wesel) , Lukas Petzolt (Xanten)
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