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Betreff: PM > Kämmerin erlässt Haushaltssperre
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei eine Pressemitteilung mit der Bitte um Veröffentlichung.
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PRESSEMITTEILUNG 383/2026
Prognose: Haushaltsminus mehr als doppelt so hoch wie geplant
Kämmerin erlässt Haushaltssperre
Für die Stadtverwaltung Goch gilt ab heute (21.9.26) eine Haushaltssperre.
Kämmerin Bettina Gansen hat sie erlassen, weil sich die finanzielle
Situation des städtischen Haushaltes dramatisch verschlechtert hat. War
bei Einbringung des Haushaltes für das laufende Jahr noch von einem Minus
von 7,3 Million Euro ausgegangen worden, geht die neueste Prognose nun von
einem Fehlbetrag in Höhe von 15,9 Million Euro aus. Gründe für diese
Ergebnisverschlechterung sind erwartete Mindererträge bei der
Gewerbesteuer (4,4 Million Euro), voraussichtliche Mehraufwendungen bei
der Jugendhilfe (1,2 Million Euro) und die Erwartung, dass der im
Haushaltsplan veranschlagte globale Minderaufwand von rund 2,7 Million
Euro nicht erreicht werden kann.
Von der Sperre betroffen ist nicht der gesamte Haushalt. Die Kämmerei hat
dort Einschränkungen verfügt, wo sie sachlich und rechtlich möglich sind.
Sie umfassen 246 Haushaltspositionen und haben ein Potenzial in Höhe von
gut 1 Million Euro. Auch geplante Investitionen werden soweit möglich
vorerst ausgesetzt. Dies betrifft 24 Maßnahmen, unter anderem aus dem
Radverkehrskonzept oder die Bürgerförderprogramme Lastenräder und
Dachbegrünung. Insgesamt hat die Haushaltssperre in diesem Bereich ein
Potenzial in Höhe von knapp 2 Million Euro.
Die Haushaltssperre und die finanzielle Situation der Stadt Goch ist bei
der Sitzung des Rates am 15. Oktober 2026 Thema. Bürgermeister Stephan
Luyven äußert sich auch im aktuellen TEXTMARKER dazu.
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Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
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